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Albert Ilien

deutscher Erziehungswissenschaftler, Theologe und Hochschullehrer

LebenBearbeiten

1972 war Albert Ilien gemeinsam mit Oskar Negt und dem Pädagogen Thomas Ziehe Mitbegründer der Glockseeschule. 1975 promovierte Ilien an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Theologie, zwei Jahre später in Soziologie an der Universität Tübingen. Von 1981 bis zu seiner Emeritierung 2008 war er Professor im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Leibniz Universität Hannover.[2]

SchriftenBearbeiten

  • Wesen und Funktion der Liebe bei Thomas von Aquin. Herder Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1975, ISBN 3-451-17051-5. (zugleich Dissertation Universität Freiburg, Theologische Fakultät)
  • Prestige in dörflicher Lebenswelt: eine explorative Studie. Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V., 1977. (zugleich Dissertation Universität Tübingen, Fachbereich Sozial- und Verhaltenswissenschaften)
  • mit Utz Jeggle: Leben auf dem Dorf: zur Sozialgeschichte des Dorfes und zur Sozialpsychologie seiner Bewohner. Westdeutscher Verlag, Opladen 1978, ISBN 3-531-11418-2.
  • Liebe und Erziehung: zur Begründung der Erziehungsidee. Druck-Team, Hannover 1986, ISBN 3-925658-00-9.
  • Schule als Heimat? Antwort-Versuche der Hannoveraner Glocksee-Schule. Zentrum für Pädagogische Berufspraxis, Oldenburg 1987.
  • Schulische Bildung in der Krise: Aufsätze zur Öffnung von Schule, Umweltbildung und Selbstregulierung. Universität Hannover, 1994, ISBN 3-922874-70-1.
  • Bildung von gestern in der Schule von heute für die Kultur von morgen – Perspektiven jenseits des Wachstums? Eröffnungsvortrag zur Pädagogischen Woche '96 "Zurückblicken und Vorausdenken". ZpB, Oldenburg 1997.
  • Lehrerprofession: Grundprobleme pädagogischen Handelns. VS, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14753-6.
  • Grundwissen Lehrerberuf: eine kulturkritische Einführung. VS, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15653-8.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Todesanzeigen. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 5. Oktober 2011, S. 19.
  2. Juliane Kaune: Schulgründer gestorben. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 6. Oktober 2011, S. 18.