Al Dennie

US-amerikanischer Jazzmusiker

Alfred Stanley „Al“ Dennie (* 27. September 1903 in Wellston, Oklahoma, auch Al Denny; † 22. April 1995 in Tulsa, Oklahoma) war ein US-amerikanischer Jazzsaxophonist,[1] Bandleader und Musikpädagoge.

Leben und WirkenBearbeiten

Dennie besuchte die Douglass High School und wurde stark durch den Musikunterricht von Zelia Breaux geprägt. Nach seinem Umzug nach Kansas City hatte er Unterricht bei William H. Dawson. Seine Karriere begann er in Bands des Kansas City Jazz, wie den Chauncie Downs und den Rinky Dinks, George Wilkersons Musical Magnets sowie in den Territory Bands von Jesse Stone und Bennie Moten. Gemeinsam mit Moten organisierte er die Jap Allen Band, mit der er durch den mittleren Westen tourte und bei zahlreichen Band Battles in Kansas City mitwirkte. Dennie spielte auch eine wichtige Rolle im Paul Banks Orchestra und gilt als einer der ersten, die das Talent des 17-jährigen Pianisten Jay McShann erkannten; dieser hatte seinen ersten Unterricht in Bigband-Musik bei Dennie in Tulsa.[2] Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Kansas City. 1990 wurde er in die Oklahoma Jazz Hall of Fame aufgenommen.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Eddie Faye Gates They Came Searching: How Blacks Sought the Promised Land in Tulsa Eakin Press 1997, ISBN 978-1571681454.

QuellenBearbeiten

  1. Frank Driggs, Chuck Haddix: Kansas City Jazz: From Ragtime to Bebop – A History. Oxford 2005; ISBN 0-19-530712-7, S. 161
  2. Siehe hierzu auch: Martin Kunzler, Jazzlexikon 1988, S. 784.
  3. Dennie in der Oklahoma Jazz Hall of Fame 1990

WeblinksBearbeiten