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Zahnradphänomen

Krankheitssymptom in der Neurologie

Das Zahnradphänomen bezeichnet ein klinisches Zeichen, das bei verschiedenen extrapyramidalen Erkrankungen, insbesondere den Parkinson-Syndromen, vorkommen kann. Es tritt im Rahmen eines erhöhten Muskeltonus (Rigor) auf. Dabei kommt es zu einem ruckartigen Nachgeben des Muskeltonus bei passiver Bewegung einer Extremität. Die Extremität lässt sich nur abgehackt (sakkadierend) gegen einen erhöhten Widerstand bewegen, so als würde sie über ein Zahnrad gezogen werden.

Das Vorhandensein eines Zahnradphänomens wird in der klinischen Praxis vor allem am Hand- und am Ellbogengelenk untersucht.

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!