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Wolfgang Denk (Mediziner)

österreichischer Chirurg

LebenBearbeiten

Wolfgang Denk studierte er an der Universität Wien Medizin. 1916 erfolgte seine Habilitation. Von 1924 bis 1928 war er als Primarius an der Rudolfstiftung tätig. Anschließend wurde er als Ordinarius an die Karl-Franzens-Universität Graz berufen. 1931 übernahm Denk die Leitung der II. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien.[1]

Im autoritären Ständestaat war Denk 1934–1938 ein Vertreter der Wissenschaft in der Wiener Bürgerschaft.[2]

1948/49 wurde er Rektor. Außerdem war er Präsident der Gesellschaft der Ärzte in Wien und Vorsitzender des Obersten Sanitätsrates sowie der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit, die Vorläuferorganisation der Österreichischen Krebshilfe. Denk verfasste zahlreiche Abhandlungen über die Chirurgie der inneren Organe.

1957 unterlag er als gemeinsamer Kandidat von ÖVP und FPÖ in der Bundespräsidentschaftswahl gegen Adolf Schärf.

AuszeichnungenBearbeiten

PublikationenBearbeiten

  • Thorakoplastik zur Behandlung der Lungen-Tbc
  • Klinik und Therapie der Lungentumore

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1962/maerz.html
  2. Maren Seliger: Scheinparlamentarismus im Führerstaat. „Gemeindevertretung“ im Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Funktionen und politische Profile. Wiener Räte und Ratsherren 1934–1945 im Vergleich (= Emmerich Tálos, Florian Wenninger [Hrsg.]: Politik und Zeitgeschichte. Band 6). Lit, Wien 2010, ISBN 978-3-643-50233-9, S. 766.
  3. a b Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)