Hauptmenü öffnen

Wintel

Kategorie von Personal-Computer-Systemen

Unter dem Schlagwort Wintel wurde vor allem in den 1990er- und 2000er-Jahren eine Kategorie von Personal-Computer-Systemen zusammengefasst, die als gemeinsames Merkmal ein Windows-Betriebssystem aufweisen, das auf einer Hardware mit einem Mikroprozessor von Intel läuft. Etwas verallgemeinerter wurden Rechner mit Intel-kompatibler x86-Prozessorbasis auch von anderen Herstellern wie vor allem AMD darunter verstanden.

Der Gesamtmarkt für Desktop- und Notebook-Computer teilte sich zu jener Zeit grob in drei solche Kategorien auf:

  1. Wintel-Rechner, wie beschrieben,
  2. Macs mit PowerPC von Apple,
  3. Linux-Rechner unter verschiedensten Linux-Distributionen.

GeschichteBearbeiten

Der Mikroprozessor wurde Mitte der 1970er Jahre erfunden, brauchbare Rechner damit kamen Ende des Jahrzehnts auf den Markt. Sie wurden zunächst vor allen an Universitäten und in Technik-kompetenten Industrien eingesetzt. Um 1980 herum wurden erste Geräte in Büros und anderen eher technikfernen Anwendungen eingesetzt. Es gab in der damals verfügbaren 8-Bit-Architektur noch keinen Industriestandard, sondern geradezu einen Wildwuchs an verschiedensten Ansätzen.

1981 kam dann der IBM PC heraus und bildete sich zum Industriestandard heraus, insbesondere nachdem diverse andere Hersteller Kompatible dazu anboten. Dies war schon ein Schritt zur 16-Bit-Architektur. Erst einige Jahre später kam von Microsoft auch das Betriebssystem Windows dazu, um das Wintel-Konzept zu vervollständigen. In den Folgejahren ging die Entwicklung dann zu 32- und 64-Bit-Systemen und zu weiteren Generationen des Windows-Betriebssystems.

Heute (2018) wird der Begriff Wintel fast nur noch historisch verwendet.

WeblinksBearbeiten