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Wilhelm Fink Verlag

deutscher Verlag

Der Wilhelm Fink Verlag wurde 1962 vom Verleger gleichen Namens in München gegründet und war zunächst weitgehend auf literaturwissenschaftliche und philosophische Literatur spezialisiert. Insbesondere die Romanistik Konstanzer Provenienz, aus der als „Flaggschiff“ des Verlags die Reihe Poetik und Hermeneutik hervorgegangen ist, und die Slawistik bildeten Schwerpunkte.

Der Wilhelm Fink Verlag gehört seit 1971 zur 1970 gegründeten UTB und kam dadurch in Kontakt mit Ferdinand Schöningh, der später den Verlag vollständig übernahm. Infolge der Übernahme wechselte der Firmensitz von München nach Paderborn.

Unter dem Verleger Ferdinand Schöningh wurden die Programmschwerpunkte neu ausgerichtet: In den Mittelpunkt rückten Bild- und Medienwissenschaften, Kulturgeschichte und Philosophie. Im Juni 2010 gründete der Verlag gemeinsam mit der Universität Konstanz die Konstanz University Press (KUP).[1] Am 1. Januar 2017 wurden Fink, Schöningh und KUP vom niederländischen Wissenschaftsverlag Brill übernommen. Zum Frühjahr 2018 wechselt die Konstanz University Press zum Göttinger Wallstein Verlag.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wir über uns. Wilhelm Fink Verlag, abgerufen am 14. Mai 2017.
  2. Konstanz University Press wechselt zu Wallstein, boersenblatt.net, 11. Dezember 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017

Koordinaten: 51° 42′ 59,3″ N, 8° 45′ 12,1″ O