Warnschwelle (Arbeitsstellensicherung)

Warnschwellen auf Autobahnen sind Maßnahmen zur Verkehrssicherung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und laufen als Feldversuch für den deutschlandweiten Einsatz. Es handelt sich um längliche Kunststoffteile, die auf dem Fahrbahnbelag befestigt sind. Im Nachbarland Niederlande sind diese Schwellen schon länger im Einsatz.

Seit Juli 2008 werden so genannte Warnschwellen auf Autobahnen eingesetzt, welche die Fahrzeugfahrer vor einem kommenden Hindernis auf ihrem Fahrstreifen warnen sollen.

Die Warnschwellen sind u. a. Teil eines Warnsystems vor Tagesbaustellen auf Autobahnen des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie sind Kollisionsschutz mit dem Baustellensicherungsfahrzeug und aktiver Schutz der meist nächtlichen Ausbesserungsarbeiten an Schutzplanken, und anderer Ausbesserungsmaßnahmen als Tagesbaustelle. Sie weisen darauf hin, dass der mit ihnen belegte Fahrstreifen in 100 bis 150 Metern Entfernung endet und sich der Verkehr rechtzeitig auf einen der verbleibenden Fahrstreifen einzufädeln hat. Die neuen Warnschwellen sind nach Auffassung des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen ein wirksames Instrument, um Verkehrsteilnehmer, Straßenwärter und Arbeiter vor Verkehrsunfällen vor den Tagesbaustellen zu schützen.

Die Warnschwellen sind gemäß Bundesanstalt für Straßenwesen mit jedem Fahrzeug und bei jeder Geschwindigkeit problemlos überfahrbar. Sie sind aus flexiblem Kunststoffmaterial hergestellt, drei Zentimeter hoch, 23 Zentimeter breit, zwei Meter lang und mit Reflektoren ausgestattet, so dass sie auch bei Dunkelheit gut zu sehen sind.

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