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Vigilantiae studiique

Papst Leo XIII.

Vigilantiae studiique ist der Name einer Apostolischen Konstitution von Papst Leo XIII. (1878–1903), sie datiert vom 30. Oktober 1902. Mit dieser, auch als Apostolisches Schreiben benannte, Konstitution gab er die Gründung der „Päpstlichen Bibelkommission“ bekannt und legte die Ordnung, das Regelwerk und die Organisation dieser päpstlichen Institution fest.

GeschichteBearbeiten

Anlässlich einer wachsenden Gefahr zur Unbesonnenheit und zu Irrlehren bei der Bibelauslegung, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, beschloss Papst Leo XIII. die Implementierung einer päpstlichen Bibelkommission. Die Aufgaben dieser Bibelkommission bestehe, so schrieb der Papst, darin „den Fortschritt der biblischen Studien zu fördern und darüber zu wachen, dass es nicht zu Irrtümern kommt“. Zuvor hatte Leo XIII. mit seiner Bibelenzyklika Providentissimus Deus vom 18. November 1893 den Umgang mit der Heiligen Schrift manifestiert. Zum Aufgabenbereich der Bibelkommission schrieb er weiter, dass zu den Kommissionsmitgliedern bedeutende Gelehrte gehören sollen

„deren Aufgabe es sein sollte, mit allen Mitteln dafür wirksam zu sorgen, dass der Heiligen Schrift überall bei den Katholiken die von den Zeitverhältnissen geforderte sorgfältige Behandlung zuteilwerde und von ihr nicht nur jeder Hauch des Irrtums, sondern auch jegliche allzu freie Ansicht ferngehalten werde“

Papst Leo XIII. Vigilantiae studiique

Diese Verantwortlichkeit unterstrich auch später Papst Pius XII. in seiner Enzyklika Divino afflante Spiritu vom 30. September 1943 in der er sich ebenfalls mit dem Umgang der Bibel und den Bibelerklärungen auseinandersetzte.

Siehe auchBearbeiten

Die wichtigsten drei sogenannten Bibelenzykliken:

WeblinksBearbeiten