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Verbandpäckchen mit aluminisierter Wundauflage in steril verpacktem (oben) und geöffnetem Zustand (unten)

Ein Verbandpäckchen (auch Verbandspäckchen oder Momentverband genannt) ist ein Verbandmittel, bei dem eine Wundauflage mit einer Mullbinde fest verbunden ist. Es dient zur schnellen Erstversorgung von mittelgroßen Wunden.

Es ist steril verpackt, zu erkennen an dem aufgedruckten Sterilsymbol nach DIN EN ISO 15223. Zusätzlich ist mit einer stilisierten Sanduhr das Verfalldatum angegeben, bis zu dem der Artikel sicher verwendet werden kann. Darum sollen diese Artikel nur innerhalb dieser Ablauffrist benutzt werden.

Im Gegensatz zur Mullbinde kann das Verbandpäckchen mit seiner Wundauflage direkt zur Wundversorgung benutzt werden. Verschlossen wird es mit einem Pflasterstreifen, einer Verbandklammer oder notfalls mit einem Knoten.

Verbandpäckchen sind in Deutschland in der DIN 13151 genormt. Sie sind laut DIN 13164 vorgeschriebener Bestandteil des Kfz-Verbandkastens.[1]

Wundschnellverband ist der Fachbegriff für ein medizinisches Pflaster mit Wundauflage; dieser Begriff sollte daher nicht mit einem Verbandpäckchen verwechselt werden.

Verbandpäckchen der Bundeswehr aus dem Jahr 1962

Verbandpäckchen waren unter dieser Bezeichnung bereits Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt und gehörten zum Beispiel zur Sanitätsausrüstung für Soldaten.[2]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Verbandpäckchen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Erste-Hilfe-Material - Verbandkasten B, „KFZ- Verbandkasten“. Deutsches Rotes Kreuz, 1. Januar 2014, abgerufen am 8. September 2014.
  2. Deutsche militärärztliche Zeitschrift. Vierteljährliche Mittellungen aus dem Gebiet des Militär-Sanitäts- und Versorgungswesens. E. S. Mittler & Sohn, 1914, abgerufen am 8. September 2014.