United Wagon Company

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN RU000A0JVBT9
Sitz Moskau, RusslandRussland Russland
Leitung Roman Sawuschkin (Generaldirektor)[1]
Mitarbeiterzahl 7.500[2]
Umsatz 42,1 Mrd. Rubel (611 Mio. Euro)[2]
Branche Schienenfahrzeugbau
Website www.uniwagon.com
Stand: 2015

Die United Wagon Company (russisch Объединенная Вагонная Компания, Objedinennaja Wagonnaja Kompanija) ist der größte russische Hersteller von Güterwaggons. Die Firma wurde 2012 gegründet, um das neu errichtete Waggonwerk Tichwin mit der Leasinggesellschaft RAIL1520 zu vereinigen. Später kam die Eisenbahngesellschaft Vostok1520 hinzu. Ende 2014 war die United Wagon Company zum größten Waggonhersteller in der GUS avanciert.[3] Der Marktanteil lag 2015 bei 45,6 %.[2]

Aufgrund der höheren Lebensdauer (500.000 km statt 210.000 km) und Ladekapazität (25 t Achslast) kann die United Waggon Company deutlich höhere Leasingpreise als ihre Konkurrenten erzielen.[3]

GeschichteBearbeiten

Seit 2014 werden Güterwaggons mit Drehgestellen der United Wagon Company auch in anderen Waggonwerken produziert. In diesem Jahr wurde außerdem der Schraubenfederhersteller NPC Springs aus Ischewsk übernommen.[4]

Im April 2015 ging das Unternehmen an die Börse.[5]

PartnerschaftenBearbeiten

Mit Timken (Gleitläger) und Wabtec (Bremsen) bestehen Joint Ventures.[6]

Die United Wagon Company gehört zur Gruppe IST des Oligarchen Alexander Nesis.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Management
  2. a b c Geschäftsbericht 2015 (Memento des Originals vom 13. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uniwagon.com
  3. a b Ben Aris: United Wagon Company – Russia's most modern engineering firm. Business New Europe, 10. April 2015, abgerufen am 7. Mai 2015.
  4. United Wagon Company (UWC) acquired NPC Springs 11. Juni 2014
  5. RPC United Wagon Company completes its initial public offering 30. April 2015
  6. Joint Ventures