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Wissenschaftliche LaufbahnBearbeiten

Ulrike Jureit studierte von 1983 bis 1989 Geschichte, Theologie und Sozialpädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.[1] Von 1991 bis 1995 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Im Jahr 1998 wurde sie an der Universität Hamburg promoviert. Das Thema ihrer Arbeit lautete Erinnerungsmuster. Zur Methodik lebensgeschichtlicher Interviews mit Überlebenden der Konzentrations- und Vernichtungslager. Danach war Jureit zunächst als Postdoktorandin an der Universität Bielefeld tätig und betreute dann ein Forschungsprojekt im Rahmen des Hochschulsonderprogramms an der Universität Hamburg. Sie ist Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung und seit 2004 Gastwissenschaftlerin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

Jureit war maßgeblich an der sogenannten Zweiten Wehrmachtsausstellung beteiligt, in der Verbrechen der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges thematisiert wurden. Die Ausstellung wurde in den Jahren 2001 bis 2004 präsentiert. Sie unterschied sich stark von der ersten Version, die in der deutschen Öffentlichkeit äußerst kontrovers diskutiert worden war.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Informationen zu diesem Abschnitt stammen von den in den Weblinks angegebenen Seiten des Hamburger Instituts für Sozialforschung.
  2. Vgl. die Rezension von Agnes Laba im Online-Portal Sehepunkte.