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Trogbauwerk

Bezeichnung im Vekehrswegebau
Portal des Aegidienbergtunnels mit vorgelagertem Trogbauwerk
Reste eines Hochtrifts in Lübeck

Ein Trogbauwerk im Verkehrswegebau besteht aus seitlichen Stützwänden und einer geschlossenen Sohle. Die Sohle ist dabei in der Regel als Rampe ausgebildet, auf welcher der Verkehrsweg geführt wird. Es dient beispielsweise als Einfahrt in einen Tunnel oder eine Unterführung.

Ein solches Trogbauwerk muss, wenn es sich im Grundwasser befindet, wasserdicht ausgebildet sein, beispielsweise mit wasserundurchlässigem Beton. In einem solchen Fall ist das Trogbauwerk gegen Auftrieb (aufschwimmen) zu sichern. Dies kann durch das Eigengewicht des Bauwerks und/oder durch eine Verankerung im Untergrund geschehen. Zur Verankerung im Untergrund kommen Rammpfähle aus Stahlbeton oder Stahl oder Bohrpfähle aus Stahlbeton zum Einsatz.

Wegen des Importverbotes von Lebendvieh wurden Seegrenzschlachthöfe errichtet. Damit importiertes Vieh abgeschirmt zu den Schlachthöfen gelangten, wurden sie über Hochtrifte getrieben.

LiteraturBearbeiten

  • Erich Cziesielski (Hrsg.): Lufsky, Bauwerksabdichtung. Springer Science & Business Media, 2006, S. 315ff. ISBN 9783519452263.