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The Agonist ist eine kanadische Metalcore- und Melodic-Death-Metal-Band. Sie wurde im Jahr 2004 unter dem Namen The Tempest in Montreal gegründet.

The Agonist
The Agonist live bei einem Konzert in Helsinki 2010
The Agonist live bei einem Konzert in Helsinki 2010
Allgemeine Informationen
Herkunft Montreal, Quebec, Kanada
Genre(s) Melodic Death Metal, Metalcore, Progressive Metal
Gründung 2004 (als The Tempest)
2007 (Umbenennung in The Agonist)
Website www.theagonistband.com
Gründungsmitglieder
Alissa White-Gluz (bis 2014)
Danny Marino
Chris Kells
Derek Nadon (bis 2007)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Vicky Psarakis (seit 2014)
Gitarre
Danny Marino
Gitarre
Pascal "Paco" Jobin (seit 2010)
Bass, Hintergrundgesang
Chris Kells
Schlagzeug
Simon McKay (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Andrew Tapley (2007–2008)
Gitarre
Chris Adolph (2008–2010)
Gesang
Alissa White-Gluz (2004–2014)
Schlagzeug
Derek Nadon (2004–2007)
Live-Unterstützung
Gitarre
Justin Deguire (Live-Gitarre: 2011)

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

2004 gründeten Alissa White-Gluz, Danny Marino, Chris Kells und Simon McKay die Band The Tempest, mit der sie ausschließlich in Kanada unterwegs waren.

Nachdem sie einen Plattenvertrag bei Century Media unterschrieben hatten, benannten sie sich auf Wunsch von Alissa in The Agonist um, weil Agonist im Griechischen Kämpfer bedeutet, was gut zur Einstellung der Frontfrau der Band passt, die sich sowohl politisch engagiert als auch für die Umwelt einsetzt.[1] So trat die Band zum Erscheinen ihres ersten Albums Once Only Imagined am 14. August 2007 bei Century Media Records schon unter ihrem neuen Namen auf. Am 28. August erschien das erste Video zu dem Stück „Business Suits and Combat Boots“. Die Regie übernahm David Brodsky, der bereits für zahlreiche andere Bands, unter anderem für Gwar, arbeitete. Das Video wurde von der MTV 2-Sendung Headbanger’s Ball auf Platz 6 der besten Videos des Jahres 2007 gewählt.[2]

Das zweite Album Lullabies for the Dormant Mind wurde am 10. März 2009 veröffentlicht, das Video zur Single „…and Their Eulogies Sang Me to Sleep“ am 18. April desselben Jahres. Die Regie übernahm abermals David Brodsky. Zwei weitere Videos zu „Birds Elope With The Sun“ und „Thank You Pain“, ebenfalls vom Album Lullabies for the Dormant Mind, folgten.

Im März 2014 schloss sich Alissa White-Gluz der Band Arch Enemy an, um dort Angela Gossow zu ersetzen. Neue Sängerin wurde Vicky Psarakis.[3]

StilBearbeiten

The Agonist baut auf Songtexte, die von den E-Gitarristen und der Sängerin geschrieben werden. Sie berufen sich auf soziale, politische, ethnische und moralische Themen und Dilemmas, die sie in ihren Songs zum Ausdruck bringen.[4]

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

  • 2007: Once Only Imagined
  • 2009: Lullabies for the Dormant Mind
  • 2012: Prisoners
  • 2015: Eye of Providence
  • 2016: Five

EPsBearbeiten

  • 2011: The Escape
  • 2014: Disconnect Me

SinglesBearbeiten

  • 2007: Business Suits and Combat Boots
  • 2009: ...and Their Eulogies Sang Me to Sleep
  • 2009: Birds Elope with the Sun
  • 2009: Thank You Pain
  • 2011: The Escape (Single)
  • 2012: Ideomotor
  • 2014: Disconnect Me (Single)
  • 2015: Gates of Horn and Ivory
  • 2015: My Witness, Your Victim
  • 2015: Danse Macabre
  • 2016: The Chain

MusikvideosBearbeiten

  • 2007: Business Suits and Combat Boots
  • 2009: ...and Their Eulogies Sang Me to Sleep
  • 2009: Birds Elope with the Sun
  • 2009: Thank You Pain
  • 2012: Panophobia
  • 2015: Gates of Horn And Ivory
  • 2015: Danse Macabre
  • 2015: My Witness, Your Victim
  • 2015: Follow The Crossed Line
  • 2015: A Gentle Disease
  • 2016: The Moment
  • 2016: The Hunt
  • 2017: The Raven Eyes
  • 2017: Take Me To Church

WeblinksBearbeiten

  Commons: The Agonist (musical group) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. The Agonist bei laut.de
  2. Viewers and HBB Staff Picks For Top Videos of 2007. In: Headbangers Blog. MTV, 28. Dezember 2007, abgerufen am 23. Mai 2009 (englisch).
  3. blabbermouth.net
  4. Interview mit The Agonist. metal.de; abgerufen am 21. Juni 2010