Terrassenofen

Gasbetriebener Terrassen­strahler

Ein Terrassenofen dient zur Erhöhung der Behaglichkeit beim Aufenthalt im Freien, z. B. auf einer Terrasse, an kühlen Tagen und Abenden. Die thermische Wirkung beruht ausschließlich auf Wärmestrahlung, welche direkt oder indirekt auf die anwesenden Personen trifft. Ein Terrassenofen ist meist transportabel. Es gibt folgende Arten:

In Biergärten und auf öffentlichen Veranstaltungen mit gastronomischer Komponente werden meist Propangasöfen in Form von gasbetriebenen Terrassenstrahlern eingesetzt (auch als Heizstrahler bezeichnet; in der Alltagssprache auch Heizpilz genannt, was auch als Marke eingetragen ist[1], und in Österreich Heizschwammerl genannt). Nach anfangs rasch steigender Beliebtheit der Anfang der 2000er Jahre aus Schweden importierten speziellen Infrarotstrahler existieren inzwischen wegen der hohen Kohlendioxidemissionen in vielen größeren Städten in Deutschland und in vielen deutschen Bundesländern Verbote für den Einsatz von gasbetriebenen Terrassenstrahlern in öffentlichen Betrieben wie Gaststätten. Ein Verbot für die gelegentliche private Nutzung existiert hingegen nicht.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. So gefährlich ist der Heizpilz wirklich. In: welt.de. 30. Januar 2008, abgerufen am 9. Oktober 2016.

WeblinksBearbeiten

Commons: Terrassenöfen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien