Svínoyar-Bjarni

Großbauer zur Wikingerzeit
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Svínoyar-Bjarni (10. Jahrhundert auf Svínoy, Färöer; oft Svínoy-Bjarne oder nur Bjarne) war zur Wikingerzeit auf den Färöern ein Großbauer auf der Nordinsel Svínoy, der Schweineinsel.

Der Färingersaga zufolge war Bjarnis Schwester Guðrun die Mutter des mächtigen Wikingerhäuptlings Tróndur í Gøtu.

970 war Bjarni zusammen mit Havgrímur am Mord an Brestir und Beinir auf Stóra Dímun beteiligt. Als sein Neffe Tróndur – im Hintergrund „unbeteiligt“ – ihn aufforderte, im Anschluss an die Bluttat auch deren Söhne Sigmundur Brestisson (damals 9 Jahre alt) und Tóri Beinirsson (damals 11) zu töten, verweigerte er das. Neben menschlichen Motiven könnte für ihn auch die Tatsache eine Rolle gespielt haben, dass sein Auftraggeber Havgrímur ebenfalls in dem Kampf fiel und daher für Bjarni die versprochene lebenslange Rente (3 Kühe jedes Frühjahr und 300 Ellen Wollgewebe jeden Herbst) ausbleiben musste.

Jedenfalls konnte sich Svínoyar-Bjarni auf dieses Verhalten berufen, als 983 Sigmundur und Tóri aus Norwegen zurückkehrten. Der Sturm verschlug sie ausgerechnet nach Svínoy, und Bjarni arrangierte sich mit Sigmundur, indem er den Aufenthaltsort von Øssur Havgrímsson auf Skúvoy verriet und angeblich 50 seiner Leute Sigmundur zur Verfügung stellte.