Summa cum laude

Promotionsnoten in Deutschland
Note Bedeutung
summa cum laude Mit höchstem Lob
magna cum laude Mit großem Lob
cum laude Mit Lob
satis bene Genügend
rite Ausreichend
insuffizienter Ungenügend

Die lateinische Bezeichnung summa cum laude (dt. mit höchstem Lob) ist üblicherweise die höchste Auszeichnungsstufe einer Dissertation in deutschsprachigen Ländern. In anderen Ländern wird sie teilweise auch für andere akademische Abschlüsse (z. B. Bachelor of Arts) verwendet.

HäufigkeitBearbeiten

Die Verteilung von Promotionsnoten unterscheiden sich stark zwischen den Hochschulen und Fachbereichen. An der Universität Heidelberg wurden 48 % der Doktorarbeiten aus der Germanistik mit summa cum laude bewertet, während nur 2 % aus der Zahnmedizin diese Bestnote erhielten.[1] Insgesamt werden knapp ein Drittel aller Dissertationen mit summa cum laude bewertet.[1] Die genaue Verteilung der summa cum laude Bewertungen lässt sich auf dem Portal des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) nachvollziehen.[2]

RelevanzBearbeiten

Aufgrund der inflationären[3] Bewertungen von Doktorarbeiten benutzen Arbeitgeber oftmals weiterführende Auswahlverfahren für die Einschätzung des Bewerbers.[1] Für eine Karriere in der Wissenschaft fordert das Landeshochschulgesetz eine „qualifizierte Promotion“, welches im Landeshochschulgesetz festgelegt wird. So setzt das Land Baden-Württemberg eine qualifizierte Promotion als Teilvoraussetzung für eine Tätigkeit als Akademischer Rat voraus.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Promotionsnoten – Welche gibt es und welche Bedeutung haben sie? Abgerufen am 16. März 2021.
  2. Informationsystem Promotionsnoten Deutschland | Dissertation Noten. Abgerufen am 16. März 2021.
  3. Wer ein „summa“ verdient. Abgerufen am 16. März 2021.
  4. LHG Gesetz über die Hochschulen in Baden-Württemberg (Landeshochschulgesetz - LHG) vom 1. Januar 2005. 6. Januar 2005 (landesrecht-bw.de [abgerufen am 16. März 2021]).