Steinradierung

Drucktechnik des späten 19. Jahrhunderts

Die Steinradierung ist ein lithografisches Verfahren, bei dem die Zeichnung mit einer Nadel in den Stein geritzt und anschließend kurz tiefgeätzt wird. Die haarfeinen Linien sind im Druck eher dunkelgrau als tiefschwarz und liegen erhaben auf dem Papier.

Als Erfinder des Verfahrens gilt der Maler und Grafiker Rudolf Schulte im Hofe (1865–1928).[1]

Siehe auch:

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Schulte im Hofe, Rudolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 30: Scheffel–Siemerding. E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 325.