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Als Starkwind wird in West- und Mitteleuropa meist eine Windstärke zwischen 6 und 7 Beaufort bezeichnet. Darüber spricht man von „stürmisch“ bzw. von Sturm.

Untenstehend die üblichen Grenzwerte einiger Windstärken.

Windstärke m/s km/h Knoten Seegang
04 mäßige Brise 05,5–07,9 20–28 11–15 (moderate Brise)
05 frisch 08,0–10,7 29–38 16–21 mäßig bewegte See
06 stark 10,8–13,8 39–49 22–27 grobe See
07 steif 13,9–17,1 50–61 28–33 ziemlich grobe See
08 stürmisch 17,2–20,7 62–74 34–40 hohe See
09 Sturm 20,8–24,4 75–88 41–47
10 schwerer Sturm 24,5–28,4 89-102 48–55 sehr hohe See

(10 = englisch storm (französisch tempête), wogegen 9 = strong gale)

Bei voraussichtlichem Auftreten von „Starkwind“ (meist 6–7 Bft., also 39–61 km/h) oder Sturm (ab 8 Bft. oder 62 km/h) werden Sturmwarnungen per Funk ausgestrahlt bzw. durch optische Signale gewarnt.

Die Starkwind- bzw. Sturmwarnungen erfolgen im Rahmen des regelmäßigen Wetterberichts von den zuständigen Wetterdiensten bzw. Küstenfunkstellen.