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Die Rochuskirche

Die römisch-katholische Wallfahrtskirche St. Rochus befindet sich auf einer Anhöhe im Norden des Ortes Groß Döbern (Dobrzeń Wielki) in Oberschlesien, Polen und ist eine Schrotholzkirche aus dem 17. Jahrhundert. Neben der Rochuskirche befinden sich ein Friedhof und ein Gefallenendenkmal. Um die Kirche und den Friedhof befindet sich eine Ziegelmauer mit gemauertem Tor und Kreuzwegstationen an den Wänden. In der Nähe der Kirche befindet sich eine Wasserquelle, die St.-Rochus-Quelle.

GeschichteBearbeiten

 
Innenraum
 
Rückansicht

Die Rochuskirche wurde 1658 erbaut. 1687 wurde ein Visitationsbericht der Kirche verfasst. 1752 wurde sie umgebaut. In den Jahren 1928, 1958 und 2006 wurde sie restauriert. 1945 zündeten Sowjetsoldaten die Kirche mehrere Male an, Einwohner der Gemeinde konnten die Feuer jedoch rechtzeitig löschen.

ArchitekturBearbeiten

Die Kirche wird umschlossen von mehreren Gängen mit Laubendächern.

InnenausstattungBearbeiten

  • Altäre: Der Hauptaltar im barocken Stil stammt aus dem Zeitraum um 1700. In der Mitte des Altars befindet sich ein Gemälde des Heiligen Rochus von Montpellier. Die Seitenaltäre stammen aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und sind ebenfalls im barocken Stil.
  • Kanzel: An der barocken Kanzel befinden sie Skulpturen der vier Evangelisten und ist verziert mit Akanthusblättern. Über der Kanzel befindet sich eine Jesusfigur auf einer Erdkugel umgeben von Engelfiguren.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Barbarakirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 50° 46′ 21,2″ N, 17° 51′ 21,6″ O