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Unter Schleifbrand versteht man eine thermische Schädigung des Materials.[1] Schleifbrand entsteht während des Schleifens von Werkstücken.

Es kann zu Neuhärtung beziehungsweise Enthärtung (beim Hartschleifen) bestimmter Zonen oder zu Gefügeveränderungen kommen. Schleifbrand ist bei stark geschädigten Werkstücken mit dem bloßen Auge zu sehen. Es bilden sich blaue bis schwarze Verfärbungen auf dem Bauteil. Microschleifbrand wird durch ein chemisches Prüfverfahren getestet (Schleifbrandprüfung). Aktuell gibt es verschiedene Verfahren zum Nachweis von Schleifbrand, die in der US-Norm AGMA 2007-B92 und der ISO 14104 beschrieben werden.

LiteraturBearbeiten

  • Christof Gorgels: Entstehung und Vermeidung von Schleifbrand. Apprimus Verlag, ISBN 3-86359-019-8.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. schleif-team.de: Schleiflexikon (Memento vom 21. Oktober 2013 im Internet Archive). Abgerufen am 15. Oktober 2013.