Schlacht bei Lucka

Schlacht bei Lucka
Denkmal in Lucka
Denkmal in Lucka
Datum 31. Mai 1307
Ort nahe der Ortschaft Lucka
Ausgang Sieg Friedrichs I.
Konfliktparteien

Holy Roman Empire Arms-single head.svg Heiliges Römisches Reich

Wappen Landkreis Meissen.svg Markgrafschaft Meißen

Befehlshaber

Armoiries Habsbourg.svg Albrecht I.
Hohenzollern Haus Wappen.svg Friedrich IV.
Friedrich IV. von Schönburg-Crimmitschau

Wappen Landkreis Meissen.svg Friedrich I.

Truppenstärke
unbekannt unbekannt

Die Schlacht bei Lucka war eine Auseinandersetzung zwischen Albrecht I. aus dem Hause Habsburg und dem Markgrafen von Meißen Friedrich dem Gebissenen sowie dem Markgrafen der Lausitz Dietrich IV. Sie fand statt am 31. Mai 1307,[1] unmittelbar neben der Ortschaft Lucka, die erst im Jahr 1320 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Vorgeschichte, Schlachtverlauf und v.a. Folgen?
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

VorgeschichteBearbeiten

Der römisch-deutsche König Adolf von Nassau zog die Markgrafschaft Meißen als Reichslehen ein, da diese nach dem Aussterben einer Nebenlinie der Wettiner im wörtlichen Sinne herrenlos und von einem Sohn Albrechts des Entarteten besetzt worden war. Adolf von Nassau und sein Nachfolger Albrecht I. versuchten die vom Reich beanspruchten Gebiete, gegen den Widerstand der Wettiner Erben, in Besitz zu nehmen.

Die Schlacht und die FolgenBearbeiten

Den Oberbefehl über Albrechts Truppen hatte Burggraf Friedrich von Nürnberg. Das wettinische Heer schlug das Heer Albrechts. Der Sieg war Garant für das Fortbestehen des Herrscherhauses von Wettin.

Auf der Seite des römisch-deutschen Reiches kämpfte als Oberbefehlshaber der Truppen der pleißenländischen Reichsstädte auch Friedrich IV. von Schönburg-Crimmitschau. Er war ein verhasster Gegner der Wettiner. Bei der Schlacht geriet er in Gefangenschaft der Wettiner Markgrafen von Meißen.[2]

Auf die Schlacht geht die früher vor allem in Sachsen bekannte Redewendung: „Es wird dir glücken, wie den Schwaben bei Lücken“ zurück,[3] im Sinne von: Das wird nicht funktionieren.[4] Truppen aus Schwaben scheinen den größten Teil des kaiserlichen Heeres ausgemacht zu haben, daher wurde im Volksmund das kaiserliche Heer mit den Schwaben gleichgesetzt.

LiteraturBearbeiten

  • Melos, Johann G.: Lesebuch aus der sächsischen Geschichte. Weimar 1825, S. 104–105 (slub-dresden.de).
  • Heimatverein des Bornaer Landes: "Es wird dir glucke ...". Symposium 700 Jahre Schlacht bei Lucka, Burg Gnandstein, 14. Juni 2007, In: Heimatblätter des Bornaer Landes (Sonderheft), Borna, 2007.
  • Adolf Schirmer: Die Schlacht bei Lucka. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Wettiner, Friedrichstanneck, 1907.
  • Volker Thurm: Die Schlacht bei Lucka anno 1307, Würchwitz, 2006.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.bommi2000.de/geschichte/14jh/1307/1307lucka.php
  2. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte, Eine Zeittafel, Herausgeber: Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker, Chemnitz 2005, Eintrag "31. März 1307" in chronologisch geordneter Liste, S. 8
  3. Theodor Fontane: Der Deutsche Krieg von 1866, Band 2. BoD – Books on Demand, 2011, Seite 266
  4. Moritz Theodor Frommelt: oder Geschichte, Geographie und Statistik des Herzogthums Sachsen-Altenburg, Band 1. Klinkhardt, 1838, Seite 55