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Block aus Schöcklkalk (bei Sankt Radegund bei Graz)

Der Schöcklkalk ist ein im Devon entstandener, metamorpher Kalk, der überwiegend im Gebiet um den Schöckl anzutreffen ist.

BeschreibungBearbeiten

Schöcklkalk besteht aus rund 55 % Calciumoxid und rund 44 % Kohlenstoffdioxid, weshalb er sehr verkarstungsfähig ist, was die zahlreichen Höhlen und viele andere Karsterscheinungen in der Raab- und Weizklamm belegen.[1] Er weist eine ausgeprägte Bankung auf, später wurde er aufgefaltet und dabei durch große Drücke einer Metamorphose unterzogen, bei der auch die letzten Fossilien aus dem Gestein verschwanden und der Kalk zu einem reinen, stark metamorphen Kalk wurde, der fast als Marmor bezeichnet werden kann.

Durch die Auffaltung konnten sich im damaligen Grundwasserbereich, dem heutigen Hochstradner-Niveau (ca. 700 m Seehöhe), zahlreiche Höhlen und Klammen bilden.

EinzelnachweiseBearbeiten