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Sächsisch-Böhmisches Kreidesandsteingebiet

Das Sächsisch-Böhmische Kreidesandsteingebiet ist eine (räumlich kleine) naturräumliche Haupteinheitengruppe im äußersten Südosten Sachsens an der Grenze zu Tschechien. Es gehört zur Nordbegrenzung der Böhmischen Masse und besteht aus den deutschen Anteilen des Elbsandsteingebirges (Sächsische Schweiz) und des Lausitzer Gebirges (Zittauer Gebirge). Da die Nahtstelle von Elbsandstein- und Lausitzer Gebirge im sogenannten Böhmischen Niederland („Schluckenauer Zipfel“) auf tschechischem Boden liegt, sind die beiden Naturräume räumlich getrennt.

Die Arbeitsgruppe Naturhaushalt und Gebietscharakter der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig hat zu Anfang des 21. Jahrhunderts alle Mittelgebirge im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet zur Übereinheit Sächsisches Bergland und Mittelgebirge zusammengefasst. Zwischen Zittauer Gebirge und Sächsischer Schweiz gehört dazu das Lausitzer Bergland, das nach Meynen noch mit den sich nördlich und östlich anschließenden Lösshügellandschaften zur Haupteinheit Oberlausitz zusammengefasst worden war; nach Westen setzt sich die neue Übereinheit in den Haupteinheitengruppen Erzgebirge und Vogtland fort.[1]

Das Lausitzer Bergland liegt zwar nicht auf Kreidesandstein, dacht jedoch das Gebiet nach Norden ab und bildet zusammen mit dem „eigentlichen“ Kreidesandsteingebiet den Ostteil des Sächsischen Mittelgebirges.

Gliederung in HaupteinheitenBearbeiten

Die Gliederung des Sächsisch-Böhmischen Kreidesandsteingebietes nach Meynen sah wie folgt aus (in Klammern: Haupteinheitengruppe nach BfN):

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Karte der Naturräume in Sachsen (Memento vom 20. März 2013 im Internet Archive) auf www.umwelt.sachsen.de (PDF, 859 kB)

Allgemeine QuellenBearbeiten

LiteraturBearbeiten