Rudolph Christoph Lossius

Rudolph Christoph Lossius (* 1760 in Erfurt; † 26. November 1819 in Tonndorf bei Weimar bzw. Berka) war Theologe und Schriftsteller.

Lossius war Sohn eines Pfarrers und trat wie sein Bruder Kaspar Friedrich Lossius in diese Laufbahn ein. Nach dem Studium der Theologie wurde er Pfarrer in Schwerborn bei Erfurt, ab 1802 in Großvargula und schließlich Pfarrer in Berka. Seine Werke haben zumeist biblischen Inhalts, geben aber auch Anleitungen für die Familien und für die Volksschulen.

Hinweis: Der Goethe-Forscher Wilhelm Bode irrte sicher, als er den Stadtplan von Weimar des Johann Friedrich Lossius aus dem Jahr 1785 dem Pfarrer Rudolph Christoph Lossius gewiesen hatte.[1]

WerkeBearbeiten

  • Die ältesten Geschichten der Bibel für Kinder, in Erzählungen auf Spatziergängen, 2 Bde., 1784–1787.
  • Lieder und Gedichte. Ein Etui, auch Weihnachtsgeschenk oder Angebinde für Kinder, 3 Bde. 1784–1789.
  • Rath Friedheims Röschen auf ihren ökonomischen Wanderungen, Ein ökonomisch nützlicher Roman, 1800.
  • Meister Liebreich, ein nützliches Lehrbuch für Volksschulen und bürgerliche Familien, 3 Bde., 1800–1801.
  • Biographische Skizzen aus dem Leben unserer theuern Ältern als ein Beitrag zum Familienarchiv und zur fünfzigjährigen Geburtsfeier seines geliebten Bruders Kaspar Friedrich Lossius, Diakonus an der Rathskirche in Erfurt, 1803.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wilhelm Bode: Damals in Weimar, Haessel Verlag, Leipzig 1923. Unpaginiert.