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Ruben Gazarian (* 8. November 1971 in Jerewan, Armenische SSR) ist ein armenischer Dirigent und war bis 2018 Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn. Derzeit ist er Chefdirigent des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt.

LebenBearbeiten

Schon im Alter von vier Jahren erhielt Ruben Gazarian den ersten Violinunterricht von seinem Vater. Er studierte dann an der Spezialmusikschule P.I. Tschaikowsky, später am Staatlichen Konservatorium Jerewan bei Ruben Aharonian (Borodin-Quartett) und zuletzt an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Sein Studium schloss er 1998 mit der Höchstnote ab.

Bis 1992 hatte Gazarian einen Sondervertrag als Vorspieler und Solist im Staatlichen Kammerorchester Armeniens und war Geiger im Staatlichen Klaviertrio des Armenischen Rundfunks und Fernsehens. Anschließend trat er als Erster Konzertmeister dem Westsächsischen Symphonieorchesters bei. 1999 wurde Gazarian zu dessen Chefdirigenten gewählt und war zu diesem Zeitpunkt der jüngste Chefdirigent Deutschlands.

Im September 2002 wurde Ruben Gazarian Preisträger des 1. Internationalen Dirigentenwettbewerbs „Sir Georg Solti“ in Frankfurt am Main. Von 2002 bis 2018 war er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.[1] 2015 wurde er Künstlerischer Leiter des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt.[2][3]

Erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet Gazarian mit namhaften Solisten wie Gautier und Renaud Capuçon, Julia Fischer, Hilary Hahn, Sabine Meyer, Viktoria Mullova, Gerhard Oppitz, Jean-Yves Thibaudet, Beaux Arts Trio, Alice Sara Ott und vielen anderen.

GastdirigateBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Abschied vom WKO auf: SWR vom 18. Mai 2018
  2. Ruben Gazarian folgt auf Shwartz. In: Augsburger Allgemeine. 19. Februar 2014, abgerufen am 18. Dezember 2018.
  3. Georgisches Kammerorchester Ingolstadt verlängert mit Gazarian. In: Musik heute. 9. Mai 2017, abgerufen am 18. Dezember 2018.