Rendsburger Drehbrücken

Drehbrücke von 1895
Doppeldrehbrücke von 1912

Die Rendsburger Drehbrücken überbrückten den Kaiser-Wilhelm-Kanal in Rendsburg.

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BaugeschichteBearbeiten

Rendsburgs erste Drehbrücke über den Kaiser-Wilhelm-Kanal wurde 1895 gebaut. Sie war bald zu klein. Im Zuge der Kanalerweiterung wurde sie 1912 durch einen Neubau ersetzt. Konzipiert von Friedrich Voß, leitete sie bis 1957 auch die Rendsburger Kreisbahn über den Kanal. Die Rendsburger Kreisbahn war 1893 gebaut worden. Bekannt war sie als Meterspurbahn Rosa.

Die steigende Zahl von Schiffsbewegungen führte Ende der 1950er Jahre zu immer längeren Staus vor der Brücke. Am 24. Juli 1961 wurde sie stillgelegt. Am 25. Juli 1961 wurde für den Autoverkehr der Kanaltunnel Rendsburg im Zuge der Bundesstraße 77 eröffnet. Für die Fußgänger standen nur die Schwebefähre und eine Fähre zur Verfügung. Am 28. Mai 1965 wurde der Fußgängertunnel freigegeben. Bekannt ist er durch die Rolltreppen, vielleicht noch heute die längsten in Deutschland. Die Drehbrücke wurde 1964 demontiert. Das Widerlager und eine Gedenktafel sind in der Nähe des Fußgängertunnels noch zu sehen.[1]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kurt Peter Tabbert: Eiserne Giganten. Die Eisenbahn-Hochbrücke und die Straßen-Drehbrücke in Rendsburg. Rendsburg 1953.

EinzelnachweiseBearbeiten