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Überdruckturbine

(Weitergeleitet von Reaktionsturbine)
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Schema einer Überdruckturbine (Kaplan-Rohrturbine vereinfacht) mit Darstellung des Druck- und Geschwindigkeitsverlaufs. Im Bereich des Laufrads (rot hinterlegt) wird der Druck abgebaut.

Unter einer Überdruckturbine oder Reaktionsturbine versteht man eine Turbine, bei welcher das Arbeitsmedium vor dem Laufrad einen höheren (statischen) Druck bzw. eine höhere Enthalpie aufweist als dahinter. Die verwendbare Arbeit für das Laufrad kommt also hauptsächlich aus der Umwandlung von statischem Druck bzw. Enthalpie gemäß der Bernoullischen Energiegleichung. Eine Reaktionsturbine hat einen Reaktionsgrad, der größer als Null ist. Beispiele für Überdruckturbinen sind Kaplan- und Francis-Turbinen.

Das Gegenstück zur Überdruckturbine ist die Gleichdruckturbine, auch Aktionsturbine genannt, in der die Arbeit aus der kinetischen Energie (dynamischer Druck) des Arbeitsmediums kommt (Reaktionsgrad = 0). Eine Unterdruckturbine (Reaktionsgrad < 0) ist zwar theoretisch denkbar, praktisch aber nicht sinnvoll und daher nicht realisiert.