Cottbuser Radstadion

Radrennbahn in Cottbus
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Das Cottbuser Radstadion befindet sich im Stadtteil Spremberger Vorstadt der brandenburgischen Stadt Cottbus. Das Stadion liegt im Sportzentrum Cottbus, das mit weiteren Sportanlagen und einem Sportinternat zum Olympiastützpunkt Brandenburg gehört.

Die Eröffnung im Jahre 1987
Das Cottbuser Radstadion während der Bahn-DM 2010

Die Bahn ist 333,33 Meter lang und aus Beton mit einer Kunstharzbeschichtung. Sie ist halboffen, das heißt, Bahn und Zuschauertribünen sind überdacht, nur der Innenraum hat keine Überdachung. Sie wurde am 31. Oktober 1987 in ihrer jetzigen Ausgestaltung nach einer umfassenden Rekonstruktion neu eingeweiht.[1] Das 1952 fertiggestellte Max-Reimann-Stadion verfügte über ein Leichtathletikstadion und eine 400 m Radrennbahn, auf der in den fünfziger und sechziger Jahren vor hunderten Zuschauern hervorragender Radsport geboten wurde. Höhepunkte waren die alljährlich stattfindenden Rennen um den Oster- und Pfingstpreis. Dieses 400 m Rondell wurde zuvor abgerissen und die neue Bahn an gleicher Stelle errichtet. Das neue Radstadion bietet Sitzplätze für rund 1900 und Stehplätze für rund 1300 Zuschauer. Die Bahn ist im Besitz der Stadt.

Fünfmal wurden seit der Wiedereröffnung bisher auf der Bahn deutsche Bahnmeisterschaften ausgetragen, zuletzt 2016. 2007 fanden dort Bahn-Europameisterschaften für den Nachwuchs statt, 1995 und 1996 Läufe des Bahnrad-Weltcups. Jährlich wird vom RSC Cottbus ein international und hochklassig besetztes Sprintturnier, der Große Preis von Deutschland im Sprint, ausgerichtet. Weiterhin werden jährlich seit August 2012 die Cottbuser Nächte im Bahnradsport ausgetragen.[2]

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Commons: Radstadion Cottbus – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 41/1987. Berlin 1987, S. 1.
  2. cottbuser-nächte.de (Memento vom 4. November 2016 im Internet Archive)

Koordinaten: 51° 44′ 27″ N, 14° 20′ 13″ O