Die Polytextur bezeichnet in der Musiktheorie und der Kompositionslehre ein Verfahren, bei dem hintereinanderliegende Textteile zu gleichzeitig fortschreitenden Melodien gesetzt werden. Das Polytexturverfahren wurde insbesondere bei der Missa brevis angewandt, um die Vertonung der langen Texte des Gloria und Credo kurz zu halten.

BeispieleBearbeiten