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Das Plastic Bomb ist eine deutsche Zeitschrift für Punkrock, Hardcore und Alternative. Im Heft findet man außerdem Besprechungen von Comics, Büchern und Filmen. Das Plastic Bomb gibt es neben der Printausgabe, die seit dem 1. Januar 1993 erscheint, auch als E-Zine. Der Printausgabe liegt jeweils eine CD bei. Es erscheint vierteljährlich, mit einer gedruckten Auflage von 10.000 Exemplaren und verkauften Auflage von 8000 Exemplaren, mittlerweile auch im regulären Zeitschriftenhandel. Herausgegeben wird das Plastic Bomb von der Plastic Bomb GmbH mit Sitz in Duisburg.

Plastic Bomb

Beschreibung "Fachzeitschrift für Punker & Strassenköter"
Fachgebiet Punk, Hardcore Punk, Independent
Sprache Deutsch
Verlag Plastic Bomb GmbH
Erstausgabe 1993
Erscheinungsweise dreimonatlich
Verkaufte Auflage 10.000 Exemplare
(Verlagsangabe)
Herausgeber Michael Will, Swen Bock
Weblink plastic-bomb.de
ISSN

Das Plastic Bomb startete als Fanzine, wird inzwischen aber professionell hergestellt und vertrieben, unter anderem auch an ca. 2.500 Abonnenten. Es war nach dem Ox das zweite Punk-Magazin in Deutschland das mit CD-Beilage erschien. Nach über zehn Jahren seines Erscheinens ist das Plastic Bomb mittlerweile im ganzen deutschsprachigen Raum z. B. an Bahnhofskiosken, Flughäfen oder kleineren Shops erhältlich.

Das Magazin tritt für eine linkspolitisch und antifaschistisch ausgerichtete Punkszene ein, was sich in vielen Artikeln spiegelt. Die Meinungen der Mitarbeiter differieren aber trotzdem in gewissen Belangen.

Fester Bestandteil des Plastic Bomb sind die Vorworte der verschiedenen Redakteure, die dort sehr subjektive und intime Texte veröffentlichen, welche z. T. im Kolumnenstil gehalten sind.

LabelBearbeiten

Parallel zur Zeitschrift hat sich ein eigenständiges Label entwickelt. Da es Anfang der 1990er für Punkbands relativ schwer war einen Plattenvertrag zu bekommen, entstand bei den Machern des Plastic Bomb Fanzines die Idee, Bands, die man selbst mag, auch zu produzieren. In der Folgezeit wurden CDs von Gruppen wie Vageenas, No Respect, Rasta Knast oder Trend auf dem Plastic Bomb Label veröffentlicht. Außerdem wurden Veröffentlichungen von z. B. D.O.A., Real McKenzies, Deadline oder Forgotten für Deutschland auf dem Unterlabel Social Bomb lizenziert.

Bis ins Jahr 2007 gehörte auch Farewell Records zu Plastic Bomb. Dort erschien unter anderem das letzte Album der Band Poison Idea, Latest Will and Testament. Mittlerweile wird Farewell eigenständig geführt.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mitteilung auf plasticbombrecords.de vom 10. Oktober 2007 (Memento des Originals vom 8. Juni 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.plasticbombrecords.de: „Farewell Records gehört nicht mehr zur Plastic Bomb Familie“ (aufgerufen am 20. Juli 2008)

WeblinksBearbeiten