Pik Schewtschenko

Der Pik Schewtschenko (russisch пик Шевченко) ist ein Berg im Norden des Großen Kaukasus in der Russischen Föderation.

Pik Schewtschenko
пик Шевченко
Höhe 4200 m
Lage Rajon Tscherekski, Kabardino-Balkarien (Russland, Europa/Asien)
Gebirge Suganskirücken im Großen Kaukasus
Koordinaten 42° 58′ 57″ N, 43° 30′ 46″ OKoordinaten: 42° 58′ 57″ N, 43° 30′ 46″ O
Pik Schewtschenko (Kaukasus)
Pik Schewtschenko
Erstbesteigung Alexander S. Sjusin (1939)

Der 4200 m hohe Berg im Süden des Suganskirücken (Суганский хребет) ist von Schnee und Gletschern bedeckt.[1] Eine weitere Quelle nennt 4161 m als Höhe.[2]

Erstbesteigung und NamensgebungBearbeiten

Der Berg wurde von den Dnipropetrowsker Bergsteigern, angeführt von Alexander Semenowitsch Sjusin (Александр Семенович Зюзин; 1903–1985[3]), die den bis dahin namenlosen Berg 1939 erstmals bestiegen, nach dem ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko benannt. Bei der zweiten Besteigung wurde 1964 zu Ehren Schewtschenkos 150. Geburtstages eine Büste des Dichters aufgestellt und seit der dritten Besteigung und ersten Winterbesteigung 1989 befindet sich, zu Ehren dessen 175. Geburtstages, eine Bronzetafel auf dem Gipfel.[4][5]

Geografische LageBearbeiten

Der Gipfel befindet sich im Osten des Kabardino-Balkarien-Hochgebirgsnaturreservates. Er liegt im Südosten des Rajon Tscherekski der Kabardino-Balkarischen Republik im russischen Föderationskreis Nordkaukasus unweit der Grenze nach Georgien. Ob der Pik Schewtschenko in Europa oder Asien liegt, hängt von der Definition der innereurasischen Grenze ab.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag zum Pik Schewtschenko in der Ukrainischen Sowjetenzyklopädie; abgerufen am 24. August 2018 (ukrainisch)
  2. http://caucatalog.narod.ru/base/shevchenko_pik_mnt.html
  3. Artikel zu Alexander Semenowitsch Sjusin auf alpklubspb.ru; abgerufen am 24. August 2018 (russisch)
  4. Dnipropetrowsker Bürger werden das Denkmal zum Kobsar auf der Spitze vom Pik Schewtschenko reparieren auf lb.ua vom 15. März 2011; abgerufen am 24. August 2018 (russisch)
  5. „Der Gipfel der spirituellen Unsterblichkeit“ auf der Webseite des Nationalen Museum Taras Schewtschenko, Kiew; abgerufen am 24. August 2018 (ukrainisch)