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Peter Howley

US-amerikanischer Pathologe und Virologe
(Weitergeleitet von Peter M. Howley)

LebenBearbeiten

Howley erwarb 1968 an der Princeton University in Princeton, New Jersey einen Bachelor in Chemie und 1970 an der Rutgers University, New Jersey einen Master of Medical Science (M.M.S., Abschluss eines Medizinstudiums). 1972 erwarb er einen M.D. an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts. 1972/1973 arbeitete Howley als Assistenzarzt in der Pathologie des Massachusetts General Hospital in Boston, Massachusetts, bevor er als Forschungsassistent an das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) der National Institutes of Health (NIH) in Bethesda, Maryland, wechselte. Ab 1976 arbeitete Howley als Pathologe am National Cancer Institute (NCI) der NIH in Bethesda, 1977 erwarb er einen Titel als Facharzt für Pathologie. Ab 1979 war er Leiter des Labors für virale Onkologie und molekulare Pathologie am NCI.[1] Von 1984 bis 1993 war Howley Leiter des Labors für Biologie der Tumorviren an derselben Institution, bevor er an der Harvard Medical School eine Professur für Pathologie erhielt.[2] Er war von 1998 bis 1999 Präsident der American Society for Virology.

WirkenBearbeiten

Howley gilt als führend in der Erforschung von Papillomviren (Papillomaviridae). Er hat Genkarten dieser Viren erstellt, ihre Transkriptionsmuster und die Systeme der Transkriptionsregulation analysiert. Howley konnte Onkogene der Papillomviren identifizieren und die Mechanismen ihrer schädigenden Wirkung identifizieren. Seine Arbeiten gelten als grundlegend für das Verständnis der Pathogenese von Papillomviren auf molekularer Ebene.

Seit der dritten Auflage ist Howley Mitherausgeber von Fields’ Virology, einem Standardwerk der Virologie, das 2006 in 5. Auflage erschienen ist.

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Dokumentation eines Lebenslaufes bei tobaccodocuments.org (Memento vom 22. August 2014 im Internet Archive)
  2. Center for the Study of Hepatitis C. (Nicht mehr online verfügbar.) In: hepccenter.org. Archiviert vom Original am 10. Mai 2014; abgerufen am 7. Februar 2016 (englisch).
  3. Goethe-Universität — Preisträger seit 1952. In: uni-frankfurt.de. 14. März 2016, abgerufen am 23. Januar 2016.
  4. Book of Members 1780–present, Chapter H. (PDF; 1,2 MB) In: American Academy of Arts and Sciences (amacad.org). Abgerufen am 7. Mai 2019 (englisch).