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Peter Bahn (* 1953 in Koblenz) ist ein deutscher Autor, der ausweislich seiner Publikationsorte einen Bezug zum Rechtsextremismus zeigt. Seine Publikationsschwerpunkte neben den explizit politischen Artikeln sind regionalgeschichtliche Arbeiten.

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studierte er Volkskunde. Bahn gehört dem völkischen Bund Deutscher Unitarier an, er schrieb zahlreiche Artikel für eines der Sprachrohre der Neuen Rechten: Wir selbst.[1] Weitere Zeitschriftenbeiträge finden sich in Staatsbriefe sowie Zeitenwende[2] oder im ebenfalls neurechten Jungen Forum. In einem Artikel für Junges Forum Regionalismus und nationale Befreiungsbewegungen in Europa 1986 spricht er sich für die Neuregelung auch der deutschen Grenzen anhand ethnischer Kriterien aus, wozu er auch die Revision der deutsch-belgischen Grenze zählt.[3]

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Mut zum Leben. Verlag Dt. Unitarier-Religionsgemeinschaft, München 1983, DNB 840134126.
  • Regionalismus und nationale Befreiungsbewegungen in Europa. Verlag Dt.-Europ. Studien, 1986.
  • Familienforschung, Ahnentafel, Wappenkunde. Falken-Verlag, 1986, ISBN 3-8068-0744-2.
  • Die Puricellis. Geschichte und Wirken einer rheinischen Industriellen-Familie. Pandion-Verlag, Bad Kreuznach 1989.
  • Unitarismus oder säkularisiertes Christentum? Skizzen zur geistesgeschichtlichen Klarstellung. In: Bund Deutscher Unitarier. Bausteine 1, Gießen o. J.
  • Deutschkatholiken und Freireligiöse. Ges. für Volkskunde in Rheinland-Pfalz, 1991.
  • Der Vril-Mythos. Omega-Verlag, Düsseldorf 1997.
  • Friedrich Hielscher (1902–1990). Bublies, Schnellbach 2004, ISBN 3-926584-85-8.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beleg für die Bedeutung der Person im Kontext Dritter Weg http://www.bpb.de/apuz/26315/was-sind-dritte-wege#fr-footnodeid15
  2. Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS/Linke Liste Das „Nationaleuropäische Jugendwerk“, die Zeitschrift „Zeitenwende“ (ehemals „Europa“), der „Gesamtdeutsche Verlag und Buchversand Anneliese Thomas“ und der Rechtsextremismus (II)
  3. Alfred Schobert: Ostbelgien im Visier des deutschen Rechtsextremismus (Fortsetzung).In: Krautgarten. Forum für junge Literatur. (St. Vith, Belgien) H. 29 (November 1996), S. 74–76. (online)