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Patrick Findeis (* 1975 in Heidenheim an der Brenz) ist ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach einer Ausbildung zum Zahntechniker studierte Findeis Komparatistik, Psychologie und Kommunikationsforschung an der Universität Bonn. Von 2003 bis 2006 besuchte er das Deutsche Literaturinstitut Leipzig.

Kapitel seines Romans Kein schöner Land erschienen 2007 und 2008 in den Literaturzeitschriften Edit und Sprache im technischen Zeitalter, mit einem weiteren Auszug aus dem Roman gewann er 2008 den (mit 7.500 Euro dotierten) 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Preises. Nach Ansicht des Jurors Burkhard Spinnen fand Findeis für sein Anliegen eine „stimmige Sprache [...], in der die zeitgenössischen Probleme der Figuren und die alten tragischen Motive des Untergangs perfekt zusammenpassen“[1].

2014 und 2015 leitete er gemeinsam mit dem zwischenzeitlich verstorbenen Dieter Bongartz die Kölner Schreibschule für Jugendliche[2] der SK Stiftung Kultur, seit 2016 ist Findeis deren alleiniger Leiter.

AuszeichnungenBearbeiten

VeröffentlichungenBearbeiten

RomanBearbeiten

HörspielBearbeiten

Sonstige VeröffentlichungenBearbeiten

  • Spurlos. In: Tippgemeinschaft, 2004.
  • Ein Kopf is still in my Koffer.In: Tippgemeinschaft, 2005.
  • Heute Abend Gute Nachricht. In: open-mike, 2005.
  • Sinnloser Aufstand gegen die eigene Anatomie. In: Tippgemeinschaft, 2006.
  • Kein schöner Land (Kapitel 1). In: Edit 42, 2007.
  • Kein schöner Land (Kapitel 4). In: Sprache im technischen Zeitalter, Nr. 185, 2008.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Offizielle Website des Ingeborg-Bachmann-Preises
  2. Denitsa Rutseva: Die Schreibschule ist wie eine Insel. (Bericht) „Herzgeburten Hirngespinste“ der Schreibschuljahrgang 2014 stellt seine Texte vor. In: SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn. Dezember 2014, abgerufen am 2. Februar 2015.
  3. Lotto Brandenburg: Kunstpreis Literatur Fotografie der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH. Abgerufen am 14. Dezember 2015.
  4. Wölfe, Wölfe! von Patrick Findeis, WDR 5 Hörspiel am Sonntag, abgerufen 4. April 2016

WeblinksBearbeiten