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Ottersbek
Mündung der Ottersbek in den Isebekkanal

Mündung der Ottersbek in den Isebekkanal

Daten
Flusssystem Elbe
Abfluss über Isebekkanal → Alster → Elbe → Nordsee
Ursprung Beginn des offenen Verlaufs
53° 35′ 4″ N, 9° 57′ 10″ O
Quellhöhe etwa 11 m ü. NN[1]
Mündung in den IsebekkanalKoordinaten: 53° 34′ 28″ N, 9° 57′ 58″ O
53° 34′ 28″ N, 9° 57′ 58″ O
Mündungshöhe 3,1 m ü. NN[1]
Höhenunterschied etwa 7,9 m

Großstädte Hamburg
weitgehend verrohrt

Die Ottersbek ist ein Bach in den Hamburger Stadtteilen Lokstedt und Eimsbüttel, der heute weitgehend verrohrt ist.

Ihr offener Verlauf beginnt am Ende der Sackgasse Deepenstöcken, das Basis-Gewässernetz von Hamburg verzeichnet ihren Ursprung allerdings weiter nördlich an der Von-Eicken-Straße (Lage). Sie fließt zwischen den Straßen „Eidelstedter Weg“/„Unnastraße“ und „Lutterothstraße“/„Am Weiher“ zum Isebekkanal, in den sie zwischen Eichen- und Goebenstraße einmündet. Sie besitzt eine Länge von 1,6 km, soll einen Nebengraben besessen haben und ist heute der einzige erkennbare Zufluss der Isebek, die zum Kanal ausgebaut wurde. Diese mündet in die Alster.

Schlitzförmige Unterbrechungen der Mietshausbebauung in den Straßen oberhalb und teilweise auch unterhalb des Weihers lassen den unterirdischen Verlauf erahnen. Offen sichtbar sind nur noch die ersten 300 m, weitere 200 m als langer, schmaler Teich im Eimsbüttler Park („Weiher“) zwischen der Ottersbekallee und der Straße Im Gehölz, ferner die letzten 100 m vor der Einmündung in den Isebekkanal. Als der hamburgische Senator und spätere Bürgermeister Ascan Wilhelm Lutteroth 1832 das Eimsbütteler Gehölz teilweise aufkaufte, schuf er den Eimsbüttler Park unter Einbeziehung der zu Fischteichen aufgestauten Ottersbek.

Der Bach ist Namensgeber der Ottersbekallee am Eimsbüttler Park.

Weblinks und QuellenBearbeiten

NachweiseBearbeiten