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O Globo (port. Aussprache [u ˈɡlobu] portugiesisch Der Globus) ist eine national-konservativ ausgerichtete brasilianische Tageszeitung, die in Rio de Janeiro verlegt wird.[2]

O Globo
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Fachgebiet Tageszeitung
Sprache Brasilianisches Portugiesisch
Verlag Editora Globo
Erstausgabe 29. Juli 1925
Erscheinungsweise täglich
Verkaufte Auflage 183.404 Druckausgabe
120.649 Digitale Ausgabe (2015) Exemplare
([1])
Chefredakteur Ascânio Seleme
Herausgeber Roberto Irineu Marinho
Weblink oglobo.globo.com
Verlagsgebäude in Duque de Caxias.

O Globo erscheint im größten Verlag Lateinamerikas, Editora Globo, und ist das Zeitungs-Flaggschiff des Medienkonzerns Grupo Globo. Den Grundstein der Erfolgsgeschichte legte der Journalist Irineu Marinho 1925 mit der Gründung der Zeitung. Sein ältester Sohn Roberto Marinho baute das Unternehmen zu einem Imperium aus. Heute wird das Blatt von seinem Enkel Roberto Irineu Marinho geführt, zu dem auch Rede Globo, das größte lateinamerikanische TV-Netzwerk, gehört.[3][4] O Globo wird als einflussreichste Zeitung des Landes angesehen.

Das Layout der Zeitung wurde 2005 in einem Projekt von dem US-amerikanischen Designer Milton Glaser neu gestaltet. Die Zeitung hat eine Leserschaft von insgesamt 1,5 Millionen, von denen 82 % aus den höheren Einkommensgruppen (Ober- und oberen mittelsozioökonomischen Klassen) stammen. Mit Sektionen, spezialisiert auf Kultur, Mode und Frauen, beschäftigt sich O Globo mit den verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit dem Luxus-Markt und beleuchtet aktuelle Trends in der ganzen Welt.[2]

Inhaltsverzeichnis

HistorieBearbeiten

Das Blatt startete als Abendzeitung bis 1962 und erscheint seitdem am Morgen. Die Herausgeber und die Redaktion von O Globo unterstützten den Militärputsch 1964, bei dem der damalige Präsident João Goulart abgesetzt wurde. Unter der brasilianischen Militärdiktatur begann schließlich der Aufstieg des Imperiums, das heute Brasiliens führender Anbieter von Free- und Pay-TV-Angeboten ist und sich im Printmarkt als zweitgrößter Herausgeber von Büchern und Magazinen etabliert hat.[5] Erst im Jahr 2013 entschuldigte sich Organizações Globo für seine Zusammenarbeit mit der Militärjunta, politisch unabhängig ist der Konzern aber bis heute nicht.[6] Inzwischen führen die drei Kinder Marinhos, Roberto Irineu (* 1947), José Roberto (* 1953) und João Roberto (* 1955), die Geschäfte, zu dem auch der Fernsehsender Rede Globo gehört.[5]

AuszeichnungenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Maiores Jornais do Brasil (Memento2des Originals vom 11. Oktober 2015 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.anj.org.br. anj.org.br. Abruf am 22. August 2016 (portugiesisch)
  2. a b O Globo - Brazil. tmnww.com. Abruf am 23. August 2016 (englisch)
  3. Profile der Herausgeber und Chefredakteure. memoria.oglobo.globo.com. Abruf am 22. August 2016 (portugiesisch)
  4. Lebensgeschichte von Roberto Marinho. robertomarinho.com.br. Abruf am 22. August 2016 (portugiesisch)
  5. a b Globo Communicação e Participações S.A. - Überblick. mediadb.eu. Abruf am 23. August 2016
  6. Globo unterstützte die Militärjunta aktiv. sueddeutsche.de. Abruf am 23. August 2016