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Niederbergisches Museum

Museum in Wülfrath, Deutschland
Niederbergisches Museum

Das Niederbergische Museum ist ein Heimatmuseum zum Thema Leben und Arbeiten und zur Kalkindustrie in der niederbergischen Stadt Wülfrath.[1]

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das Niederbergische Museum wurde 1913 vom örtlichen Volksschulrektor Julius Imig gegründet. Zu Anfang handelte es sich nur um eine geologisch-mineralogische Sammlung. Bei der späteren Erweiterung wurden volks- und naturkundliche Bestände und die Industriegeschichte der Wülfrather Kalkindustrie in die Sammlung aufgenommen. Seit 1946 befindet sich das Museum in den Räumen der ehemaligen Eisenwarenhandlung Tiefenthal an der Bergstraße in Wülfrath.

Die notwendigen Haushaltsmittel für die Unterhaltung des Museums standen der Stadt Wülfrath mit Ablauf des Haushaltsjahrs 2004 nicht mehr zur Verfügung. Es wurde daher ab dem Jahr 2005 geschlossen. Im Jahr 2006 gründete sich der Trägerverein Niederbergisches Museum in Wülfrath e.V., der das Museum im November 2006 wieder eröffnete.[1]

Bergische KaffeetafelBearbeiten

 
Bergische Kaffeetafel mit Dröppelminna und Porzellan in Strohblumenmuster

Die seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr beachtete Bergische Kaffeetafel hat das Niederbergische Museum 1963 unter seinem Leiter Willi Münch wieder ins Leben gerufen und eine Präzisierung des Begriffs vorgenommen. Erst aus dieser Zeit stammt der Spruch „Koffiedrenken met allem dröm on dran“, auf Hochdeutsch: Kaffeetrinken mit allem drum und dran.[2]

Das Programm beinhaltet:

„Begrüßung und Einführung in den sozial- und wirtschafts-geschichtlichen Hintergrund der Bergischen Kaffeetafel,
Einnehmen der Bergischen Kaffeetafel met allem dröm on dran,
Vorstellung und Besichtigung der Ausstellungsräume des Niederbergischen Museums,
Filmvorführung zu einem ausgewählten Thema der Kultur- und Technikgeschichte des Bergischen Landes.“

Homepage des Niederbergischen Museums

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EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Homepage des Niederbergischen Museums Wülfrath abgerufen am 1. März 2014
  2. Harro Vollmar: Die historische bergische Kaffeetafel. 2. ergänzte Auflage, Haan 1986.

WeblinksBearbeiten

Koordinaten: 51° 17′ 4,3″ N, 7° 1′ 43,4″ O