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Nationalpark Prokletije

Nationalpark in Montenegro

Der Nationalpark Prokletije (serbisch-kyrillisch Национални парк Проклетије) ist einer von fünf Nationalparks in Montenegro. Das 16.630 Hektar große Areal umfasst den Großteil des montenegrinischen Prokletije-Gebirges. Er wurde 2009 gegründet.[1]

Nationalpark Prokletije
Grbaja-Tal südwestlich Gusinje
Grbaja-Tal südwestlich Gusinje
Nationalpark Prokletije (Montenegro)
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Koordinaten: 42° 30′ 0″ N, 19° 50′ 0″ O
Lage: Montenegro
Besonderheit: Hochgebirge, Gletscherseen
Nächste Stadt: Plav
Fläche: 166.30[1] km²
Gründung: 2009[1]
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Der Nationalpark liegt südlich der Stadt Plav im Südosten des Landes. Er erstreckt sich südlich des Flusses Lim entlang der Grenze zu Albanien, wobei praktisch nur die Talböden besiedelt sind. Die Karst-Berge sind stark zerklüftet. Viele der höchsten Berge Montenegros sind hier zu finden, so der Karanfili (2490 m. i. J.) im westlichen Teil des Nationalparks, auf der Grenze zu Albanien östlich davon die Maja Rosit (2524 m. i. J.) und die Zla Kolata, die mit 2538 m. i. J. Montenegros höchster Punkt ist, sowie der Bogićevica genannte Teil im Osten mit dem Veliki krš (2374 m. i. J.) als höchste Erhebung. Nebst größeren Bächen, die tiefe Täler und Schluchten formten, finden sich auch einige Bergseen.

Die unberührte Bergwelt mit viel Wald verfügt über eine reiche Fauna und Flora und diversen endemischen Arten. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Vegetationsstufen.[2]

Der Nationalpark bietet seinen Besuchern vielfältige Möglichkeiten für Wanderungen und Bergtouren, Klettern, Wintersport, Fahrradausflüge und Wassersport.[3]

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Nacionalna Park Prokletije. In: Nacionalni parkovi Crne Gore. Abgerufen am 25. April 2013 (serbisch).
  2. Feasibility Stdy, NP-Prokletije (2006). (MS Word; 875 kB) Republički Zavodu za zaštitu prirode Crne Gore, abgerufen am 25. April 2013 (serbisch).
  3. Crna Gora bogatija za novi Nacionalni Park – Prokletije. In: Pobeda. 6. Dezember 2009, abgerufen am 25. April 2013 (serbisch).