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Nate Smith (2017)

Ira Nathaniel „Nate“ Smith (* 14. Dezember 1974 in Chesapeake, Virginia) ist ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Schlagzeug) und Filmkomponist.

Leben und WirkenBearbeiten

Smith begann nach rudimentärem Klavierunterricht sich mit elf Jahren mit dem Schlagzeugspiel zu beschäftigen; zunächst beeinflusst von Rock- und Funk-Musik. Unter dem Eindruck eines Albums von Art Blakey and the Jazz Messengers kam er zum Jazz. Nach dem High-School-Abschluss 1992 studierte er Medienkunst und Design an der James Madison University. Mit seinem Ensemble trat er in dieser Zeit bei der Konferenz der International Association of Jazz Education in Atlanta auf. Dort lud ihn Betty Carter zu gemeinsamen Auftritten ein, u. a. im Blue Note in New York City. Nach dem Collegeabschluss studierte er an der Virginia Commonwealth University. Dort begegnete er Dave Holland, der ihn 2003 in sein Quintett holte, zu hören auf den Alben Critical Mass (2005) und Pathways (2009).

Daneben betätigte sich Smith als Filmkomponist, Songwriter und Musikproduzent. Er schrieb Musik für mehrere Dokumentarfilme von The Discovery Channel und The Learning Channel; ferner arbeitete er mit R&B- und Smooth-Jazz-Musikern wie Marcus Johnson, Moifah, Jareed Arosmana und Alyson Williams. Er leitet die Produktionsfirma Water Baby Music, Inc. Für Michael Jackson produzierte er den Song Heaven Can Wait (Invincible, 2001).[1] Im Bereich des Jazz war er zwischen 2000 und 2014 an 16 Aufnahmesessions beteiligt, u. a. mit Chris Potter, Patricia Barber, Nir Felder, Monday Michiru und Alex Sipiagin.[2] 2017 legte er das Album Kinfolk: Postcards from Everywhere (RopeaDope Records) vor.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Porträt bei drummerworld
  2. Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 17. Mai 2015)