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Illustration eines Mimeographen.

Die Mimeographie ist ein Siebdruckverfahren, bei dem aus einem Fasergewebe beispielsweise durch Druck von Lettern eine farbstoffundurchlässige Schicht entfernt wird. Diese Matrize dient als spiegelbildliches Zwischenoriginal und wird auf einen Druckzylinder gespannt, der an den Stellen, wo die farbstoffundurchlässige Schicht entfernt wurde, Druckfarbe aufnehmen und auf das zu bedruckende Papier pressen kann.

Dieses Verfahren erlaubte zunächst zwar höhere Auflagen als die bis dahin verbreitete Kopierpresse, ist aber schnell durch andere Kopiertechniken abgelöst worden, wie zum Beispiel durch die bald aufkommende Hektographie und deutlich später durch Fotokopierer.

Die Doktorandinnen und Doktoranden des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow haben ihren Blog angelehnt an ein mit einem Mimeographen vervielfältigtes Schriftstück "Mimeo" genannt. Der Name verweist auf die heute nicht mehr zeitgemäße mechanische Reproduktion eines Manuskriptentwurfs, der ursprünglich im vertrauteren Kreis eines Fachkollegiums verteilt wurde. Für das Blog ist die technische Reproduzierbarkeit kein Thema mehr. Die Beiträge müssen nicht länger händisch verteilt werden, sondern sind für alle jederzeit verfügbar.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mimeo – Blog der Doktorandinnen und Doktoranden am Dubnow-Institut. Abgerufen am 15. Mai 2019.