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Michael Janda (* 1964 in Regensburg) ist ein deutscher Linguist und Indogermanist.

LebenBearbeiten

Michael Janda besuchte das Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg und studierte in Regensburg, Würzburg und Wien Indogermanische Sprachwissenschaft, Klassische Philologie, Religionswissenschaft, Geschichte und Philosophie. Zu seinen akademischen Lehrern zählten unter anderem Jochem Schindler und Heiner Eichner, bei dem er 1996 promoviert wurde. Von 1995 bis 2002 war Janda zunächst als Assistent (Habilitation 1999), dann als Assistenzprofessor an der Universität Zürich tätig. 2002 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Indogermanische Sprachwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Im Zentrum von Jandas wissenschaftlicher Tätigkeit stehen die Rekonstruktion von Wortschatz, Kultur und Religion der Indogermanen, das frühe Griechentum, Etymologie und Phraseologie.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Über »Stock und Stein«. Die indogermanischen Variationen eines universalen Phraseologismus, Dettelbach 1997 (Dissertation)
  • Eleusis. Das indogermanische Erbe der Mysterien, Innsbruck 2000 (Habilitation)
  • Die Musik nach dem Chaos. Der Schöpfungsmythos der europäischen Vorzeit, Innsbruck 2010.
  • Purpurnes Meer. Sprache und Kultur der homerischen Welt, Innsbruck 2014
  • Der Zorn des Achilleus, Münster 2018

WeblinksBearbeiten