Mary Jo Markey

US-amerikanische Filmeditorin

Mary Jo Markey (geb. ca. 1970) ist eine US-amerikanische Filmeditorin.

LebenBearbeiten

Mary Jo Markey studierte ursprünglich Englisch mit dem Berufsziel Lehrerin. Nachdem sie gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann nach Hollywood zog, gab sie diesen Berufswunsch auf und arbeitete als Assistentin von Robert Redford. In dieser Zeit kam sie mit dem Filmediting in Berührung, Redford verhalf ihr zu einem Praktikum in diesem Bereich.[1] Seit Mitte der 1990er Jahre ist Markey als eigenständige Editorin tätig. In einem ihrer ersten Filme, Traumfrau – Verzweifelt gesucht (1995), hatte sie zudem eine kleine Nebenrolle.

Sie ist für den Filmschnitt bekannter Kinofilme verantwortlich, wie Vielleicht lieber morgen und Mission: Impossible III. Für das Fernsehen schnitt sie zahlreiche Episoden der Serien Felicity, Breaking News, Skin, Alias – Die Agentin und Lost.

Markey ist Mitglied der American Cinema Editors[2] und arbeitet häufig mit Regisseur J. J. Abrams zusammen, wie bei seinem Film-Debüt Mission: Impossible III, dem Star-Trek-Neustart und Super 8. Dabei kooperierte sie mit ihrer Kollegin Maryann Brandon. Auch der Ende 2015 erschienene siebte Teil der Star-Wars-Reihe, Star Wars: Das Erwachen der Macht, wurde von ihr zusammen mit Brandon geschnitten.

Mary Jo Markey wurde 2005 mit dem Emmy ausgezeichnet, für den Pilotfilm der Fernsehserie Lost.[3]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. ACE Best Editing Oscar Nominee Panel by Steve Hullfish. In: ProVideo Coalition. Abgerufen am 26. Juli 2020 (amerikanisches Englisch).
  2. "American Cinema Editors > Members" (Memento vom 4. März 2008 auf WebCite), webpage archived by WebCite from this original URL am 4. Mai 2008.
  3. blogtalkradio.com