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Manikaland hieß ein Teil Südrhodesiens, das zum Einflussbereich der Britischen Südafrika-Gesellschaft gehörte. Das Gebiet liegt zwischen 18° und 21° südlicher Breite und 31° 33' und 33° östlicher Länge.

Manikaland lag östlich von Maschonaland und westlich von Portugiesisch-Ostafrika (Gasaland genannt) und umfasste ein Gebiet von etwa 26.000 km². Das Land wird in seiner gesamten Länge vom Fluss Sabi durchströmt und ist auf beiden Seiten von Gebirgen umschlossen. Sie steigen im Osten bis 1.140 Meter Höhe auf.

Das Land war seinerzeit wenig kultiviert, aber sehr fruchtbar für alle Arten tropischer Früchte. Im Norden befanden sich Lagerstätten für Gold. Der größte Ort war Umtali in 1.310 Meter Höhe.

Manikaland bildete eine Zeit lang ein Streitobjekt zwischen Portugal und der Britischen Südafrika-Gesellschaft. In Verträgen von 1891 und 1892 verzichtete Portugal auf seine Rechte.

Die heutige Provinz Manicaland dehnt sich über ein weit größeres Gebiet aus als das historische Manikaland.