Lyophil (griechisch: lýein „lösen“ und philein „lieben“[1]) bedeutet in der Chemie leicht löslich oder Lösungsmittel aufnehmend.[2] Es ist das Gegenteil zu lyophob, schwer löslich bzw. keine Lösungsmittel aufnehmend.[3]

Die beiden Begriffe werden in der Kolloidchemie verwendet. Ist ein dispergiertes Teilchen lyophil, so neigt es dazu, eine größere Wechselwirkung mit einem flüssigen Dispersionsmittel zu besitzen als mit gleichartigen Teilchen.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Rudolf Hänsel, Otto Sticher (Hrsg.): Pharmakognosie – Phytopharmazie. 9. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-00962-4, S. 226 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Duden: lyophil
  3. Duden: lyophob.