Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen im Lavanttal

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen im Lavanttal enthält die 6 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Georgen im Lavanttal.[1]

Denkmäler Bearbeiten

 
Objekte in Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen im Lavanttal (Quelle: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Georgen im Lavanttal (Q1698829) auf Wikidata).
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Foto   Denkmal Standort Beschreibung
    Kath. Filialkirche hl. Kreuz
HERIS-ID: 53394
Objekt-ID: 61346
bei Andersdorf 18
Standort
KG: Andersdorf
Die Kirche ist ein barocker Bau mit vorgestelltem Westturm und eingezogenem Chor. Langhaus und Chor sind kreuzgratgewölbt. Deckenmalereien stammen von Ende des 19. Jahrhunderts. Zur Einrichtung zählen Kreuzaltar, Kanzel, Allerseelenrelief und ein Posaunenengel (alle aus dem 18. Jahrhundert).[2]
   
 
Kalvarienbergkapelle und Kreuzwegstationen
HERIS-ID: 55042
Objekt-ID: 63528
Unterrainz 12, westlich von
Standort
KG: Herzogberg
In mehreren Etappen wurde im 19. Jahrhundert eine Kreuzwegstation zu einer Kapelle mit eingezogenem halbrunden Chor und Glockentürmchen erweitert. Die Malereien an der Kapelle von Fantoni entstanden ebenso wie große geschnitzte Christusfiguren an der Kapelle und an einer der Kreuzwegstationen um 1880.[3]
    Römischer Gutshof
HERIS-ID: 79586
Objekt-ID: 93279
Raggane 2
Standort
KG: Raggane
Schon in den 1930er Jahren wurden Teile eines etwa 1 ha umfassenden römischen Gutshofs freigelegt: Bruchsteinmauern von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie eine Badeanlage, Keramik und einzelne Eisengeräte.
   
 
Kath. Pfarrkirche hl. Georg, Karner und Kirchhof mit in die Mauer integriertem römischem Inschriftenstein
HERIS-ID: 54659
Objekt-ID: 63023
Kirchplatz 1
Standort
KG: St. Georgen-Hartneidstein
Die Kirche mit mächtigem romanischem Chorturm geht im Kern auf das 12./13. Jahrhundert zurück. Der Chor wurde im 14. Jahrhundert kreuzrippengewölbt. Die Kirche wurde barock nach Westen verlängert. Die Altäre stammen aus dem 18. Jahrhundert, einige der Figuren und das Hochaltarblatt hl. Georg sind jünger. Der gotische runde Karner mit Rechteckapsis wurde als Aufbahrungshalle adaptiert. In der Friedhofsmauer ist eine römerzeitliche Grabinschrift.[4]
    Pfarrhof
HERIS-ID: 54658
Objekt-ID: 63022
Schulstraße 6
Standort
KG: St. Georgen-Hartneidstein
   
 
Römischer Steinbruch Spitzelofen
HERIS-ID: 35966
Objekt-ID: 34812
Spitzelofen
Standort
KG: Steinberg
Im ehemaligen Marmorsteinbruch sind römerzeitliche Abbauspuren und eine Weiheinschrift zu sehen.[5]

Legende Bearbeiten

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Landes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
  Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
  Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit HERIS-ID bezeichnete aktuelle Datenbankschlüssel (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z. B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z. B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks Bearbeiten

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Georgen im Lavanttal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 5. Juni 2023.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 18.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 806.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 733 f.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 733, 907.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.