Liste der Sonette an Orpheus

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Dies ist eine Liste der Sonette an Orpheus. Dabei handelt es sich um Gedichte von Rainer Maria Rilke, die 1923 in zwei Bänden erschienen.

Erster TeilBearbeiten

Titel Erste Zeile Entstehung
I. Da stieg ein Baum. O reine Übersteigung! Muzot, 2./5. Februar 1922
II. Und fast ein Mädchen wars und ging hervor Muzot, 2./5. Februar 1922
III. Ein Gott vermags. Wie aber, sag mir, soll Muzot, 2./5. Februar 1922
IV. O ihr Zärtlichen, tretet zuweilen Muzot, 2./5. Februar 1922
V. Errichtet keinen Denkstein. Laßt die Rose Muzot, 2./5. Februar 1922
VI. Ist er ein Hiesiger? Nein, aus beiden Muzot, 2./5. Februar 1922
VII. Rühmen, das ists! Ein zum Rühmen Bestellter Muzot, kurz vor dem 23. Februar 1922
VIII. Nur im Raum der Rühmung darf die Klage Muzot, 2./5. Februar 1922
IX. Nur wer die Leier schon hob Muzot, 2./5. Februar 1922
X. Euch, die ihr nie mein Gefühl verließt Muzot, 2./5. Februar 1922
XI. Sieh den Himmel. Heißt kein Sternbild ‚Reiter‘? Muzot, 2./5. Februar 1922
XII. Heil dem Geist, der uns verbinden mag Muzot, 2./5. Februar 1922
XIII. Voller Apfel, Birne und Banane Muzot, 2./5. Februar 1922
XIV. Wir gehen um mit Blume, Weinblatt, Frucht Muzot, 2./5. Februar 1922
XV. Wartet …, das schmeckt … Schon ists auf der Flucht Muzot, 2./5. Februar 1922
XVI. Du, mein Freund, bist einsam, weil .... Muzot, 2./5. Februar 1922
XVII. Zu unterst der Alte, verworrn Muzot, 2./5. Februar 1922
XVIII. Hörst du das Neue, Herr Muzot, 2./5. Februar 1922
XIX. Wandelt sich rasch auch die Welt Muzot, 2./5. Februar 1922
XX. Dir aber, Herr, o was weih ich dir, sag Muzot, 2./5. Februar 1922
XXI. Frühling ist wiedergekommen. Die Erde Muzot, 9. Februar 1922, früh
XXII. Wir sind die Treibenden Muzot, 2./5. Februar 1922
XXIII. O erst dann, wenn der Flug Muzot, 2./5. Februar 1922
XXIV Sollen wir unsere uralte Freundschaft, die großen Muzot, 2./5. Februar 1922
XXV. Dich aber will ich nun, Dich, die ich kannte Muzot, 2./5. Februar 1922
XXVI. Du aber, Göttlicher, du, bis zuletzt noch Ertöner Muzot, 2./5. Februar 1922

Zweiter TeilBearbeiten

Titel Erste Zeile Entstehung
I. Atmen, du unsichtbares Gedicht! Muzot, gegen 23. Februar 1922
II. So, wie dem Meister manchmal das eilig Muzot, 15./17. Februar 1922
III. Spiegel: Noch nie hat man wissend beschrieben Muzot, 15./17. Februar 1922
IV. O dieses ist das Tier, das es nicht giebt Muzot, 15./17. Februar 1922
V. Blumenmuskel, der der Anemone Muzot, 15. Februar 1922
VI. Rose, du thronende, denen im Altertume Muzot, 15. Februar 1922
VII. Blumen, ihr schließlich den ordnenden Händen verwandte Muzot, 15./17. Februar 1922
VIII. Wenige ihr, der einstigen Kindheit Gespielen Muzot, 15./17. Februar 1922
IX. Rühmt euch, ihr Richtenden, nicht der entbehrlichen Folter Muzot, 15./17. Februar 1922
X. Alles Erworbne bedroht die Maschine, solange Muzot, 15./17. Februar 1922
XI. Manche, des Todes, entstand ruhig geordnete Regel Muzot, 15./17. Februar 1922
XII. Wolle die Wandlung. O sei für die Flamme begeistert Muzot, 15./17. Februar 1922
XIII. Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter Muzot, 15./17. Februar 1922
XIV. Siehe die Blumen, diese dem Irdischen treuen Muzot, 15./17. Februar 1922
XV. O Brunnen-Mund, du gebender, du Mund Muzot, 17. Februar 1922
XVI. Immer wieder von uns aufgerissen Muzot, 17./19. Februar 1922
XVII. Wo, in welchen immer selig bewässerten Gärten, an welchen Muzot, 17./19. Februar 1922
XVIII. Tänzerin: o du Verlegung Muzot, 17./19. Februar 1922
XIX. Irgendwo wohnt das Gold in der verwöhnenden Bank Muzot, 17./23. Februar 1922
XX. Zwischen den Sternen, wie weit; und doch, um wie vieles noch weiter Muzot, 17./23. Februar 1922
XXI. Singe die Gärten, mein Herz, die du nicht kennst; wie in Glas Muzot, 17./23. Februar 1922
XXII. O trotz Schicksal: die herrlichen Überflüsse Muzot, 17./23. Februar 1922
XXIII. Rufe mich zu jener deiner Stunden Muzot, 17./23. Februar 1922
XXIV O diese Lust, immer neu, aus gelockertem Lehm! Muzot, 19./23. Februar 1922
XXV. Schon, horch, hörst du der ersten Harken Muzot, 19./23. Februar 1922
XXVI. Wie ergreift uns der Vogelschrei ... Muzot, 19./23. Februar 1922
XXVII. Giebt es wirklich die Zeit, die zerstörende? Muzot, 19./23. Februar 1922
XXVIII. O komm und geh. Du, fast noch Kind, ergänze Muzot, 19./23. Februar 1922
XXIX. Stiller Freund der vielen Fernen, fühle Muzot, 19./23. Februar 1922

LiteraturBearbeiten

  • Sämtliche Werke, 7 Bände, hg. vom Rilke-Archiv in Verbindung mit Ruth Sieber-Rilke, besorgt durch Ernst Zinn. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1955–1966 (Bd. 1–6), 1997 (Bd. 7)