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Liste der Häuptlinge und Anführer der Apachen

Wikimedia-Liste

Chiricahua ApacheBearbeiten

  • Juan Josè Compa
  • Mangas Coloradas (span.: ‘Rote Ärmel’, engl. Red Sleeves, abgel. vom Apache: Kan-da-zis Tlishishen (‘Pink Shirt’), da er immer ein rotes Shirt im Kampf trug; auch Dasoda-hae - ‘He Just Sits There’, * 1797; † 18. Januar 1863)
  • Cochise (auch Cheis oder A-da-tli-chi - ‘Hartholz’, * zwischen 1810 und 1823; † 8. Juni 1874)
  • Nana (span. ‘Großmutter’, Haskenadilta - ‘Wütend, Er ist aufgebracht/wütend’, auch Kas-tziden - ‘Gebrochener Fuß’; * um 1800; † 1894)
  • Geronimo (span. Anrufung des Heiligen Hieronymus, Gokhlayeh oder Goyaałé - ‘der Gähnende’, * 16. Juni 1829; † 17. Februar 1909)
  • Juh (auch Hu, Ho, Whoa, Jui, sprich: Hoo, in Apache Tan-Dɨn-Bɨl-No-Jui - ‘Er bringt viele (geraubte) Dinge mit sich’, auch Ya-Natch-Cln - ‘der Weitsichtige’, * um 1825; † November 1883)
  • Victorio (span. ‘Der Sieger’, ‘Der Siegreiche’, Bidu-ya, Beduyat oder Beduiat, * um 1825; † 14. Oktober 1880)
  • Naiche (‘der Schelm’, ‘der Unheilstifter’, *zwischen 1856 und 1858; † 1919, jüngerer Sohn von Cochise)
  • Ulzana (auch Josanni oder Jolsanie, segundo (Kriegshäuptling) seines Bruders Chihuahua, * im 19. Jahrhundert in den USA; † 1909)
  • Chihuahua (in Apache: Kla-esh, Bruder von Ulzana)
  • Ka-ya-ten-nae (Kadhateni, Ka-T-Te-Kay, Kieta oder Gait-en-eh - ‘Fights Without Arrows’, ‘Cartridges All Gone’, * 1858; † Jan. 1918)
  • Loco (span. ‘der Verrückte’, ‘der Waghalsige, Mutige’, auch als Jlin-tay-i-tith oder Lidayisil - ‘Stops-His-Horse’ bezeichnet, * 1823; † 1905)[1]
  • Natiza (Häuptling einer Lokalgruppe der Janeros-Gruppe der Nednhi-Bande der Südlichen Chiricahua)
  • Chato (Chaddo, Chatto, später auch Alfred Chato, in Apache Mahtank genannt, Häuptling einer Lokalgruppe der Chokonen der Chiricahua Apache, * 1854; † 13. August 1934)

Lipan ApacheBearbeiten

  • Bigotes (‘der Bärtige’, Mitte 18. Jh., 1751 verließ er Texas und führte die Kuné tsa über den Rio Grande nach Coahuila. Seither lebten sie entlang des Rio Escondido and Rio San Rodrigo in Coahuila)
  • Poca Ropa (‘few or scant clothes’ - ‘wenige oder dürftige Kleidung’, ca. 1750–1790, Häuptling der Tcha shka-ó´zhäye (‘Little Breech-clout People’ - ‘Volk, mit kleinen Lendenschürzen oder wenig Kleidung’) entlang des Unteren Rio Pecos)
  • Cavezon (‘Big Head’, ca. ? – ca. † 1780, Häuptling der Ndáwe qóhä, einer mächtigen Gruppe, die vom Rio Saba bis zum oberen Rio Nueces schweifte)
  • Casimiro (18. Jh., Häuptling einer Bande in Süd-Texas, wahrscheinlich der Ha´didla`Ndé)
  • Yolcna Pocarropa (ca. 1820 – ca. †?, Häuptling mehrerer Lokalgruppen der Tcha shka-ó´zhäye in West-Texas, 1830 führte er diese über den Rio Grande nach Tamaulipas in Mexiko flussabwärts von Laredo)
  • Cuelgas de Castro (Cuelga de Castro, ca. 1792 – ca. †1844, Häuptling der "Tche shä'"-Gruppe im San Antonio-Gebiet bis südlich des Rio Grande in Tamaulipas, er folgte seinem Vater, Josef Castro, als Häuptling, hatte mit mehreren Frauen viele Kinder, darunter seinen späteren Nachfolger, Juan Castro)
  • Juan Castro (John Castro, folgte 1842 (oder 1844?) seinem Vater Cuelgas de Castro als Häuptling der "Tche shä"-Gruppe nach, war der führende Fürsprecher der Indianer der Brazos Indian Reservation in den 1850er, anstatt ihre zwangsweise Umsiedlung ins Indianer-Territorium im Jahre 1859 zu akzeptieren, flohen die Lipan nach Mexiko und schlossen sich den Kickapoo an)
  • Flacco (ca. 1790 – ca. †1850, Häuptling der Kóke metcheskó lähä-Gruppe östlich und südwestlich von San Antonio)
  • Costalites (ca. 1820–1873, Häuptling einer Gruppe, die von Coahuila bis ins südwestliche Texas wanderte, starb nach einem Ausbruch aus dem Gefängnis-Corral in San Antonio wahrscheinlich an Erschöpfung, da er sich während der Gefangenschaft in Hungerstreik befand)
  • Magoosh (Ma´uish, ca. 1830–1900, Häuptling einer Lokalgruppe der Tu'sis Nde im Südosten von Texas sowie Nordosten von Mexiko, waren enge Verbündete der Eastern-Mescalero-Gruppe der Guhlkahéndé auf den Südlichen Plains unter deren Häuptling Nautzili sowie mancher Gruppen der Comanche, manchmal gingen sie auch gemeinsam mit den Southern Mescalero unter Häuptling San Juan und dessen Söhnen Peso und Sans Peur auf Raubzüge, nach einer schweren Epidemie floh ein Teil nach Zaragosa in Coahuila, die Gruppe um Magoosh zog zu den Mescalero, begleitete diese 1870 auf die Mescalero-Reservation und verschmolz später als Tuintsunde mit den Mescalero, zusammen mit den Häuptlingen Peso, Sans Peur, Shanta Boy und Big Mouth diente er als Apache Scout in den letzten Kampfhandlungen gegen Geronimo, dem Kriegshäuptling der Nednhi-Gruppe der Chiricahua Apache und Bedonkohe-Schamanen, zusammen mit den Mescalero-Häuptlinge Peso und Sans Peur war er einer der drei bedeutendsten Häuptlinge in der Reservation - Magoosh für die Lipan Apache in Elk Springs, Peso repräsentierte Mescalero Apache für die Rinconada und Three Rivers und Sans Peur für Mescalero Apache in Tule Canyon)

Kiowa ApacheBearbeiten

  • Gonkan (Gonkan - ‘Stays in Tipi’ oder ‘Defends His Tipi’, besser bekannt als "Apache John")
  • Koon-Ka-Zachey (Koon-Kah-Za-Chy, Kootz-Zah - ‘The Cigar’)
  • Essa-queta (‘der Schreitende’, besser bekannt als Pacer oder Peso, abgeleitet von Pay-Sus, Essa-queta gehörte innerhalb des Stammes der Friedensfraktion an und überzeugte den Großteil der Kiowa Apache während des Red-River-Krieges von 1874 bis 1875 in der Reservation zu bleiben, †1875)[2]
  • Si-tah-le (‘Poor Wolf’ - ‘Armseliger, kümmerlicher Wolf’)
  • Oh-ah-te-kah (‘Poor Bear’ - ‘Armseliger, kümmerlicher Bär’)
  • Ah-zaah (‘Prairie Wolf’ - ‘Kojote’)
  • Tsayaditl-ti (Ta-Ka-I-Tai-Di oder Da-Kana-Dit-Ta-I - ‘White Man’ - ‘Weißer Mann’, ca. *1830; †1900)

Mescalero ApacheBearbeiten

Southern Mescalero

  • Gómez (feindlicher Häuptling der Southern Mescalero, seine Gruppe (engl.: band) bestand aus fünf Lokalgruppen mit ca. 400 Kriegern, die Gruppe lebte im Big Bend-Gebiet und im Trans-Pecos beiderseits des Rio Grande mit Stützpunkten in den Guadalupe Mountains und Davis Mountains, als Gouverneur Trias 1000 Pesos für seinen Skalp bot, bot Gómez den gleichen Betrag für jeden mexikanischen oder amerikanischen Skalp, seine segundos (oder ‘Kriegshäuptlinge’) waren Cigarito, Chinonero, Simón Porode und Simón Manuel, ca. 1840er - späte 1860er)[3]
    • Cigarito (feindlicher aber mehr konzilianter Häuptling einer Lokalgruppe in den Davis Mountains und in wüsten Ebenen des Trans-Pecos, segundo von Gómez, dem führenden Häuptling der Southern Mescalero, 1840er - 1860er)
    • Chinonero (feindlicher aber mehr konzilianter Häuptling einer Lokalgruppe in den Davis Mountains und in wüsten Ebenen des Trans-Pecos, segundo von Gómez, dem führenden Häuptling der Southern Mescalero, 1840er - 1860er)
    • Simón Porode (Häuptling einer Lokalgruppe in West-Texas, segundo von Gómez, dem führenden Häuptling der Southern Mescalero, kontaktierte 1850 zusammen mit Simón Manuel die Garrison in San Elizario, um eventuell Friedensgespräche aufzunehmen, wurde jedoch durch Gómez überstimmt, 1840er - 1860er)
    • Simón Manuel (Häuptling einer Lokalgruppe in West-Texas, segundo von Gómez, dem führenden Häuptling der Southern Mescalero, kontaktierte 1850 zusammen mit Simón Porode die Garrison in San Elizario, um eventuell Friedensgespräche aufzunehmen, wurde jedoch durch Gómez überstimmt, 1840er - 1860er)
  • Marco (auch Marcus, feindlicher Häuptling der Southern Mescalero, seine Gruppe - wahrscheinlich Tsehitcihéndé oder Niit’ahénde - umfasste ca. 200 Krieger, lebte im Big Bend-Gebiet beiderseits des Rio Grande von den Guadalupe Mountains bis östlich der Davis Mountains in die Randgebiete der Südlichen Plains, wurde häufiger Raub- und Kriegszüge entlang der San Antonio-Straße nach Texas sowie in der Nähe von El Paso beschuldigt, wollte sich den bereits Rationen beziehenden Sierra Blanca Mescalero anschließen, wurde jedoch abgewiesen, da seine Gruppe als texanische Mescalero betrachtet wurden, 1840er - 1860er)
  • Espejo (‘looking-glass’ - ‘Spiegel’, feindlicher Häuptling der Southern Mescalero, seine Gruppe - wahrscheinlich Tsebekinéndé - mit mehreren Lokalgruppen unter den segundos (oder ‘Kriegshäuptlingen’) Nicolás und Antonio schweifte zwischen dem Limpia Canyon, Horsehead Crossing entlang des Pecos und östlich der Davis Mountains in den wüsten Ebenen des Trans-Pecos in West Texas, 1840er - späten 1860er)
    • Nicolás (Häuptling einer Tsebekinéndé-Lokalgruppe in den Davis Mountains und ostwärts bis in die Randgebiete der Südlichen Plains, segundo des Southern Mescalero-Häuptlings Espejo, 1840er - 1860er)
    • Antonio (Häuptling einer Tsebekinéndé-Lokalgruppe in den Davis Mountains und ostwärts bis in die Randgebiete der Südlichen Plains, segundo des Southern Mescalero-Häuptlings Espejo, 1840er - 1860er)
  • Mateo (Häuptling einer Tsebekinéndé-Lokalgruppe (oft von Spaniern und Amerikanern als Aguas Nuevas oder Norteños bezeichnet), lebte zusammen mit der Lokalgruppe von Verancia in der Gegend des Dog Canyons in den Sacramento Mountains und folgte vermutlich der alten Apache-Lebensweise von Jagd und Raub, da sie als “troublesome” betrachtet wurden, 1840er - 1860er)[4]
  • Verancia (Häuptling einer Tsebekinéndé-Lokalgruppe, lebte zusammen mit der Lokalgruppe von Mateo in der Gegend des Dog Canyons in den Sacramento Mountains und folgte vermutlich der alten Apache-Lebensweise von Jagd und Raub, da sie als “troublesome” betrachtet wurden, 1840er - 1860er)
  • Alsate (auch Arzate, Arzatti, letzter Häuptling der Chisos Apaches (auch Chinati oder Rio Grande Apaches), einer Gruppe der Southern Mescalero in den Davis Mountains, Chisos Mountains und Chinati Mountains[5] im Big Bend-Gebiet, der Sierra del Carmen in Coahuila und der Sierra Alamos in Chihuahua nördlich der Bolsón de Mapimí,[6] wurde zusammen mit seiner ganzen Gruppe durch Verrat gefangen genommen und zusammen mit seinen segundos (oder ‘Kriegshäuptlingen’) Colorado und Zorillo in Ojinaga, gegenüber von Presidio del Norte, Texas, standrechtlich erschossen, seine gesamte Gruppe wurde in Mexiko in die Sklaverei verkauft, ca. * 1817; † 1882)[7]
    • Colorado (Häuptling einer Lokalgruppe der Chisos Apaches im Grenzgebiet von Coahuila, Chihuahua und West-Texas, segundo von Alsate, des führenden Häuptlings der Chisos Mescalero, wurde durch Verrat gefangen genommen und zusammen mit Alsate und Zorillo in Ojinaga, gegenüber von Presidio del Norte, Texas, standrechtlich erschossen, späte 1860er; † 1882)
    • Zorillo (Häuptling einer Lokalgruppe der Chisos Apaches im Grenzgebiet von Coahuila, Chihuahua und West-Texas, segundo von Alsate, des führenden Häuptlings der Chisos Mescalero, wurde durch Verrat gefangen genommen und zusammen mit Alsate und Colorado in Ojinaga, gegenüber von Presidio del Norte, Texas, standrechtlich erschossen, späte 1860er; †1882)
  • San Juan (Häuptling einer Gruppe der Southern Mescalero - wahrscheinlich der Nit'ahéndé oder Tsehitcihéndé - seine Gruppe lebte entlang des Rio Bonito, Rio Hondo und bewohnte die Capitan Mountains sowie die Sacramento Mountains - in diesem Gebiet wurde später Fort Stanton zum Schutz vor Überfällen der Mescalero und Comanche gebaut - zu seinen Verbündeten zählten Gruppen der Eastern Mescalero, der Lipan Apache sowie manche Gruppen der Comanche, nachdem Santana und Cadete verstorben waren, übernahmen San Juan und Nautzili die Führerschaft der Mescaleros in der Reservation, sein Sohn Peso war der letzte traditionelle Häuptling der Mescalero)
  • Peso (ca. * 1849; † 1929, wurde in den Guadalupe Mountains nahe dem heutigen Carsbad als Sohn des Häuptlings San Juan und dessen Frau Nagoo-nah-go geboren, seine Gruppe - wahrscheinlich Nit'ahéndé oder Tsehitcihéndé - verbündete sich mit Nautzili's Gruppe von Guhlkahéndé auf den Südlichen Plains als auch mit Gruppen der Comanche, manchmal schlossen sie sich auch Häuptling Magoosh's Tu'sis Nde der Lipan Apache im Südosten von Texas und Nordosten von Mexiko an, Peso selbst war ein exzellenter Fährtenleser und diente in den späten 1880er als Apache Scout in den letzten Kriegen gegen den Bedonkohe-Apache Geronimo, zusammen mit seinem Bruder Sans Peur (‘Without Fear’ - ‘Ohne Furcht’) und Magoosh war er einer der drei bedeutendsten Häuptlinge in der Reservation - Magoosh für die Lipan Apache in Elk Springs, Sans Peur für Mescalero Apache in Tule Canyon und Peso repräsentierte Mescalero Apache für die Rinconada und Three Rivers)
  • Sans Peur (‘Without Fear’ - ‘Ohne Furcht’, Bruder von Häuptling Peso und Sohn von Häuptling San Juan, seine Gruppe - wahrscheinlich Nit'ahéndé oder Tsehitcihéndé - waren enge Verbündete der Eastern Mescalero-Gruppe der Guhlkahéndé auf den Südlichen Plains sowie der "Tu'sis Nde"-Gruppe der Lipan Apache im Südosten von Texas und Nordosten von Mexiko sowie manchen Gruppen der Comanche, zusammen mit seinen Brüdern Peso und Crook Neck sowie Häuptlingen wie Shanta Boy und Big Mouth diente er als Apache Scout in den letzten Kampfhandlungen gegen Geronimo, dem Kriegshäuptling der Nednhi-Gruppe der Chiricahua Apache und Bedonkohe-Schamanen, zusammen mit seinem Bruder Peso und Magoosh war er einer der drei bedeutendsten Häuptlinge in der Reservation - Magoosh für die Lipan Apache in Elk Springs, Peso repräsentierte Mescalero Apache für die Rinconada und Three Rivers und Sans Peur für Mescalero Apache in Tule Canyon)

Northern Mescalero

  • Barranquito (auch Palanquito, einflussreichster Häuptling der Sierra Blanca Mescalero-Gruppe, die zwischen den Sierra Blanca Mountains ostwärts bis zum Pecos River streiften, wahrscheinlich der wichtigste Häuptling der Mescalero im frühen 19. Jhd. überhaupt, als er 1857 starb folgten ihm seine drei Söhne Santana, Cadete und Roman, erreichten jedoch niemals mehr diesen überragenden Einfluss)
  • Santana (auch Santa Ana, Sohn und Nachfolger von Barranquito, war bereits seit ca. 1830 Häuptling einer Lokalgruppe der Sierra Blanca Mescalero-Gruppe mit großer Autorität und Ansehen, seit dem Tod von Barranquito scheint Santana den größten Einfluss unter den Gruppen der Northern Mescaleros gehabt zu haben, jedoch vermied er die Öffentlichkeit und war unter den Amerikanern und Mexikanern kaum bekannt, in seinen späten Jahren wurde er als standhafter Freund der Amerikaner bekannt, † 1876 durch Lungenentzündung oder den Pocken)
  • Cadete (auch Cadette - ‘Volunteer’ - ‘Jener, der sich freiwillig meldet, anbietet’, in Apache: Gian-na-tah - ‘Always Ready’ - ‘Stets und immer bereit’, auch bekannt als Zhee-es-not-son, Zhee Ah Nat Tsa, Sohn und Nachfolger von Barranquito, nach Santana einflussreichster Häuptling mehrerer Lokalgruppen der Sierra Blanca Mescalero-Gruppe, war diplomatischer als Santana, unterstellte sich der Führung seines Bruders Santana, hatte am meisten Kontakt mit den Weißen unter den Häuptlingen der Northern Mescaleros, nachdem alle Mescalero das "Bosque Redondo"-Reservat am 3. November 1863 verlassen hatten, floh er mit seiner Gruppe auf die Llano Estacado, in Mexiko stahlen seine und andere Mescalero-Gruppen große Vieh- und Pferdeherden, die sie direkt oder via den Comancheros an die Comanche tauschten und verkauften,[8] wurde während einer Friedensmission 1872 ermordet)
  • Ramón Grande (Sohn und Nachfolger von Barranquito, Häuptling einer Lokalgruppe der Sierra Blanca Mescalero-Gruppe, hatte weniger Einfluss als seine Brüder Santana und Cadete, unterstellte sich der Führung seines Bruders Santana, starb 1885 während einer Epidemie)
  • Josecito (auch José Cito, nach Barranquito und Santana der einflussreichste Häuptling einiger Lokalgruppe der Sierra Blanca Mescalero-Gruppe, unterzeichnete im April, 1852 zusammen mit einem kleineren Lokalgruppen-Führer der Sierra Blanca Mescalero namens Lobo und dem Jicarilla-Apache-Häuptling Chacon einen Vertrag mit Calhoun)
  • Muchacho Negro (‘Black Boy’ - ‘schwarzer (dunkelhäutiger) Junge’, Häuptling einer Lokalgruppe, schloss sich mit seinen Kriegern dem Chihenne-Häuptling Victorio an, *ca. 1860; †1930)
  • Kutbhalla (Kriegshäuptling, heiratete eine Tochter von Chihenne-Häuptling Mangas Coloradas)
  • Estrella (‘Stern’)

Eastern Mescalero /Plains Mescalero

  • Nautzili (auch Natzili, Nautzile, Nodzilla - ‘Bison’, Häuptling der Guhlkahéndé und später einer Splittergruppe der Southern Lipan in Nord-Mexiko, war enger Verbündeter der Southern Mescalero-Gruppe von Häuptling San Juan, der Tu'sis Nde-Gruppe der Lipan Apache unter Häuptling Magoosh sowie einiger Gruppen der Comanche auf den Südlichen Plains, ergab sich 1876 und zog in die Mescalero-Reservation, 1879 hatte er die Führerschaft über die größte Zahl der Mescalero-Gruppen im Reservat (inklusive der Lipan) erlangt und erfolgreich viele Krieger davon abgehalten, sich dem Chihenne-Häuptling Victorio in dessen Krieg anzuschließen)

Westliche ApacheBearbeiten

Tonto ApacheBearbeiten

Tonto-Führer (bilinguale Kwevkepaya-Tonto Apache oder Kwevkepaya-Pinaleno Apache-Führer)

  • Delshay (Delshe, Delchea, Delacha - ‘Big Rump’ - ‘Großes Hinterteil’, ‘Großer Allerwertester’, in Yavapai Wah-poo-eta oder Wapotehe genannt, ca. * 1835; Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, seine gemischte und zweisprachige ca. 200 Mitglieder umfassende Bande, bestehend aus der Matkawatapa-Lokalgruppe der Walkamepa-Kwevkepaya und Südlichen Tonto-Apache, lebte in der Sierra Ancha westwärts bis zum Tonto Creek und ostwärts bis zum Cherry Creek, waren jedoch auch oft in den Mazatzal Mountains westlich ihres Stammesgebietes zu finden, war 1873 an der Ermordung von Leutnant Jacob Almy in San Carlos beteiligt und floh danach zusammen mit den Häuptlingen Chuntz, Cochinay und Chan-deisi in die Berge, wurde der erfolgreichste und hartnäckigste Anführer der verbündeten Yavapai und Tonto-Apache, am 29. Juli 1874 wurde seine Gruppe von Apache-Scouts unter Tonto-Apache-Häuptling (oder White Mountain Apache?) Desalin gestellt und Delshay getötet. Sein abgeschlagener Kopf wurde als Trophäe zusammen mit 76 gefangenen Kwevkepaya-Tonto nach Camp McDowell gebracht, nicht mit Wah-poo-eta zu verwechseln)
  • Wah-poo-eta (Wapotehe, Wapooita - ‘Big Rump’ - ‘Großes Hinterteil’, ‘Großer Allerwertester’, in Apache Delacha oder Delshe genannt) *?; Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer; seine ca. 750 Mitglieder umfassende zweisprachige Bande, größtenteils Kwevkepaya sowie Mazatzal-Gruppe der Südlichen Tonto Apache, war als die größte sowie die kriegerischste Gruppe bekannt und lebte meist in den südlichen Mazatzal Mountains, jedoch ist wenig über Wah-poo-eta bekannt, da er sich weigerte mit den Amerikanern zu verhandeln. Nach mehreren erfolgreichen Raub- und Kriegszügen wurde er am 15. August 1869 durch 44 feindliche Maricopa und Akimel O’Odham unter dem Maricopa-Kriegshäuptling Juan Chivaria in Castle Creek Canyon getötet, nicht mit Delshay zu verwechseln.
  • Eschetlepan (Chalipun, Cha-Thle-Pah, Choltepun, von der US-Armee Charlie Pan genannt, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, gehörte selbst der Mazatzal-Gruppe der Südlichen Tonto Apache an, seine Apache-Anhänger gehörten dieser sowie vier der sechs Kleingruppen der Südlichen Tonto Apache an, seine Bande von ca. 100 Mitgliedern bestand jedoch größtenteils aus Wikedjasapa-Kwevkepaya und lebte südwestlich von Green Valley und südlich des East Verde River, ca. 17 km östlich des Verde River bis in die nördlichen Ausläufer der Mazatzal Mountains, daher konnten sie leicht Raubzüge in die Gebiete rund um Prescott und Wickenburg unternehmen)
  • Ashcavotil (Ascavotil, in Apache Escavotil, Kwevkepaya-Pinaleño-Apache-Führer, seine zweisprachige Gruppe mit ca. 200 Kriegern lebte östlich von Cherry Creek südwärts entlang beiderseits des Salt River und in den Pinaleno Mountains, nach Wah-poo-eta war er der kriegerischste Anführer in Zentral-Arizona, schwer bewaffnet und gut mit Munition von Apache der Fort Goodwin-Reservation versorgt, überfielen und kämpften seine Krieger bis weit nach Süden indianische und weiße Siedlungen bis nach Tucson, Sacaton und Camp Grant)
  • Oshkolte (Hascalté, Has-Kay-Ah-Yol-Tel, Tonto Apache-Kwevkepaya-Führer, seine zweisprachige Bande bestand aus ca. 70 Kriegern, 20 Frauen und 20 Kindern, größtenteils Südliche Tonto Apache und einige Kwevkepaya, lebte beiderseits des Tonto Creek nordwärts bis zum East Verde River und südlich bis zum Salt River sowie östlich der Four Peaks in den Mazatzal Mountains, seine Krieger waren gut bewaffnet, enger Verbündeter von Ashcavotil und Wah-poo-eta, von denen er in der Versorgung mit Munition abhängig war, † getötet März 1873)
  • Nanni-Chaddi (Tonto Apache-Kwevkepaya-Führer, *?; unternahm viele Raubzüge gegen Siedlungen der Akimel O’Odham sowie der Weißen entlang des Salt und Gila River, wurde am 28. Dezember 1872 im Skeleton Cave Massacre (auch Battle of Salt River Canyon genannt) zusammen mit 75 Männern, Frauen und Kindern von 130 Soldaten des 5. Kavallerieregiments unter Captain William H. Brown sowie 30 indianischen Scouts getötet, 15 weitere Tonto lagen im Sterben, nur 18 Frauen und 6 Kinder überlebten als Gefangene)
  • Skiitlanoyah (auch Skitianoyah, in Yavapai Skitlavisyah, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, seine zweisprachige Bande von ca. 80 Mitgliedern lebte nördlich von Delshays Bande, zwischen dem Mittleren East Verde River und dem Oberen Tonto Creek nordwärts bis zum Mogollon Rim)
  • Piyahgonte (Pi-yah-gon-te, Yavapai-Tonto-Apache-Führer der 1860er- und 1870er, seine zweisprachige Bande mit ca. 75 Mitgliedern lebte beiderseits des Oberen East Verde River nordwärts bis zum Mogollon Rim, man machte ihn für die meisten Überfälle und Verwüstungen im Gebiet rund um Prescott verantwortlich)
  • Natatotel (Natokel oder Notokel, Kwevkepaya-Tonto-Apache-Führer, † getötet Juni 1873)

Tonto Apache-Führer

  • Chuntz (Chunz, Tonto Apache-Führer, floh nach dem San Carlos-Ausbruch von 1873 zusammen mit Delshay, Cochinay und Chan-deisi in die Berge, wurde im Juli 1874 in den Santa Catalina Mountains von Apache-Scouts unter Häuptling Desalin aufgespürt und getötet, sein abgeschlagener Kopf wurde ab 25. Juli 1874 mehrere Tage lang auf dem Paradeplatz von San Carlos zur Schau gestellt)
  • Chan-deisi (‘Gebrochene Nase’, von der US-Armee John Daisy genannt, Tonto Apache-Führer, ehemaliger Apache-Scout, gehörte Cochinays Gruppe an, floh 1873 nach dem Mord an Leutnant Jacob Almy in San Carlos zusammen mit Chuntz, Cochinay und Delshay in die Berge, wurde am 12. Juni 1874 durch indianische (Apache?)-Scouts getötet und enthauptet, sein Kopf wurde nach Camp Apache gebracht)
  • Cochinay (‘Gelber Donner’, Tonto Apache-Führer, floh 1873 nach der Ermordung von Leutnant Jacob Almy in San Carlos zusammen mit Chuntz, Delshay und Chan-deisi in die Berge, wurde jedoch im Mai 1874 von indianischen Scouts getötet und enthauptet, sein Kopf wurde am 26. Mai 1874 nach San Carlos gebracht)
  • Naqui-Naquis (Tonto Apache-Führer, † getötet Juni 1873)
  • Ba-coon (Bacon oder Bocan - ‘Großer Mund’, auch Eskimo-tzin, Esqinosquin oder Esquimosquin, Tonto Apache-Führer)

White Mountain ApacheBearbeiten

  • Alchesay (auch William Alchesay oder Alchisay, * 17. Mai 1853 – † 6. August 1928, Häuptling der White Mountain Apache und Apache Scout. Auf Grund seiner Tapferkeit während der Apache- und Yavapai-Kriege erhielt er die Medal of Honor, die höchste militärische Auszeichnung der USA, er versuchte Geronimo vergeblich zu überzeugen, sich zu ergeben - trotz seiner Scout-Dienste für die US-Armee genoss er unter den gegnerischen Chiricahua- und Tonto-Apache sowie den Yavapai hohes Ansehen als Krieger und Häuptling und Geronimo und Alchesay waren lebenslange Freunde. Später war er ein bekannter Viehzüchter und unternahm mehrere Reisen nach Washington D.C., um sich für die Apache politisch einzusetzen)
  • Bylas, auch Bailish, Häuptling der Östlichen White Mountain Apache-Gruppe; nach ihm wurde die heutige Siedlung Bylas auf der San Carlos Reservation benannt, die in zwei Gemeinden unterteilt ist: die eine Gemeinde für die White Mountain Apache, die andere für die San Carlos und Südliche Tonto Apache.
  • Francisco (Häuptling der Westlichen White Mountain Apache-Gruppe)
  • Nayudiie (Häuptling des Ti-sie-dnt-i-dn-Clans der "Westlichen White Mountain Apache"-Gruppe)
  • Esh-kel-dah-sila (Eskiltesela, Esketeshelaw, Haskɛdasila, Hacke-idasila - “He Is Constantly Angry”, Heske-hldasila - “Angry, Right Side Up”, c. 1850-1875, Häuptling des Nadostusn-Clan (Nddohots'osn, Ndhodits or Naagodolts'oosri - “slender peak standing up people”) der Östlichen White Mountain Apache-Gruppe, zugleich jedoch auch Häuptling aller Östlichen White Mountain Apache, damals der einflussreichste Häuptling der Westlichen Apache, vergleichbar mit Mangas Coloradas/Cochise der Chiricahua Apache)
  • Polone (folgte 1873 Esh-kel-dah-sila als Häuptling der Eastern White Mountain Apache-Gruppe, konnte jedoch nie wieder den Einfluss von Esh-kel-dah-sila erlangen und wurde bald von Alchesay als Fürsprecher der White Mountain Apache übertroffen)
  • Jay Tavare (Schauspieler, White Mountain Apache und Navajo-Abstammung)

Cibecue ApacheBearbeiten

  • Miguel (auch bekannt als One-Eyed-Miguel oder El Tuerto, Esh-ke-iba, Es-chá´-pa, Es-ca-pa, manchmal auch Pin-dah-kiss, ca. ?; †1871, älterer Bruder von Eskiniaw (Diablo), Häuptling des Ti-uk-a-digaidn-Clans (“white-water-people”) sowie der dominanten Lokalgruppe der Carrizo-Gruppe der Cibecue Apache, während der 1850er und 1860er der bedeutendste Häuptling der Carrizo, 1869 Miguel und Eskiniaw (Diablo) initiierten Verhandlungen zwischen Amerikanern und Cibecue sowie White Mountain Apache, die zur Errichtung von Fort Apache (zuerst: Camp Apache genannt) führten. Zudem gehörten 1871 die ersten Apache-Scouts überhaupt den Carizzo unter Miguel und Diablo an, nachdem alle Cibecue Apache gezwungen worden waren, sich nahe Camp Apache - auf Land der Östlichen White Mountain Apache - anzusiedeln, wurde er während einer Fehde zwischen Cibecue und White Mountain Apache getötet. Nach seinem Tod übernahm Diablo die Führung und rächte seinen Tod.)
  • Diablo (El Diablo - ‘der Teufel’, Es-ki-in-la, Eskiniaw, Esh-ken-la, c. 1846; †30. August 1880, Nachfolger seines älteren Bruders Miguel als Häuptling des Ti-uk-a-digaidn-Clans (“white-water-people”) sowie der dominanten Lokalgruppe der Carrizo-Gruppe der Cibecue Apache)
  • Pedro (Hacke-yanil-tli-din, Hache-yanil-tli-din, ca. 1835; †1885, Häuptling des Tca-tci-dn-Clans (auch Cacidn, Tea-tci-dn oder Tsee hachiidn - “red rock strata people”) und einer Lokalgruppe der Carrizo-Gruppe der Cibecue Apache,[9] Vater von Petone Sageski und Alchisay)
  • Petone (Petone Sageski, Sohn von Häuptling Pedro, folgte diesem 1873 nach dessen Tod als Häuptling der Carrizo-Gruppe der Cibecue Apache auf der Fort Apache Reservation nach)
  • Capitán Chiquito (auch bekannt als Captain Chiquito, Häuptling der Cibecue-Gruppe der Cibecue Apache, nicht zu verwechseln mit dem Pinaleño Apache-Häuptling des gleichen Namens)
  • Nock-ay-det-klinne (Nakaidoklini, Nakydoklunni - “spotted or freckled Mexican”, von den Weißen Babbyduclone, Barbudeclenny, Bobby-dok-linny und Freckled Mexican Matthews genannt, Häuptling der Cañon Creek-Gruppe der Cibecue Apache und angesehener Schamane, hielt spirituelle Tänze und behauptete hierdurch zwei bekannte tote Häuptlinge - den Häuptling der Carrizo-Gruppe Diablo und Es-ki-ol-e, den Häuptling der Cibecue-Gruppe - wieder zum Leben erwecken zu können)
  • Ne-big-ja-gy (auch bekannt als Ka-clenny oder Es-keg-i-slaw, Bruder und segundo (Kriegshäuptling) von Nock-ay-det-klinne, dem Schamanen und Häuptling der Cañon Creek-Gruppe der Cibecue Apache, folgte seinem Bruder nach dessen Ermordung als Häuptling der Cañon Creek-Gruppe)
  • Sanchez (Bé-cbiɣo'dn - ‘Metal Tooth’ oder ‘Iron Tooth’, Nachfolger von Diablo als Häuptling der Carizzo Creek-Gruppe der Cibecue Apache, seine ca. 250 Mitglieder umfassende Gruppe lebte entlang des Carrizo Creek, 20 km nördlich von Carrizo Crossing, war eng mit Nock-ay-det-klinne verbündet)

San Carlos ApacheBearbeiten

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  • Casador (Casadora, Nànt'àntco - ‘großer Häuptling’, war der bedeutendste und einflussreichste Häuptling der San Carlos-Gruppe der San Carlos Apache, eigentlich als friedliebend bekannt, verletzte während einer Clan-Auseinandersetzung die Gesetze auf der Reservation; um sein Gesicht zu wahren, floh er mit seiner Gruppe in die Berge, turned renegade und bekämpfte die US-Armee sowie Apache- und Yavapai-Scouts, ergab sich jedoch bald wieder)
  • Eskinospas (Eskenaspas, Hàckíná-sbás - ‘Angry Circular’, von Amerikanern Nosy genannt, Häuptling einer Lokalgruppe der Arivaipa-Gruppe der San Carlos Apache)
  • Santos (Häuptling einer Lokalgruppe der Arivaipa Apache-Gruppe, Schwiegervater von Eskiminzin, dem bedeutendsten Häuptling der Arivaipa-Gruppe)
  • Eskiminzin (‘Men Stand in Line for Him’, auch Hashkebansiziin, Hàckíbáínzín - ‘Angry, Men Stand in Line for Him’, 1828 wurde er als Pinaleño nahe der Pinal Mountains geboren, durch Heirat der Tochter von Santos, einem Lokalgruppenführer der Arivaipa, zog er zu diesen und wurde später ihr bedeutendster Häuptling, er und seine Gruppe zusammen mit der Pinaleño-Gruppe von Häuptling Capitán Chiquito wurden Opfer des sog. Camp Grant Massacre im Morgengrauen des 30. April 1871, William S. Oury und Jesús María Elías, die alle Überfälle und Verwüstungen im Süden von Arizona den friedlich in Camp Grant lebenden 500 Arivaipa und Pinaleño Apache zuschrieben, kontaktierten ihren alten Verbündeten Francisco Galerita, Häuptling der Tohono O’odham von San Xavier um die Apache zu bestrafen, 144 Apache wurden während des Massakers von den Tohono O’odham getötet und verstümmelt (bis auf acht waren es alles Frauen und Kinder) und 29 Kinder wurden als Sklaven von den Tohono O’Odham und den Mexikanern nach Mexiko verkauft, † 1894 in der San Carlos Reservation)
  • Capitán Chiquito (Häuptling der Pinaleño-Gruppe der San Carlos Apache, wurde zusammen mit Arivaipa-Häuptling Eskiminzin Opfer des sog. Camp Grant Massacre, verübt von Mexikanern, Amerikanern sowie ihren Tohono-O’Odham-Verbündeten, nach dem Massaker flüchteten die überlebenden Arivaipa und Pinaleño-Gruppen nordwärts zu ihren Tonto Apache und Yavapai-Verbündeten, zusammen mit jenen beraubten und bekämpften sie die Amerikaner bis 1875, wobei die Kämpfe ihren Höhepunkt während General George Crook’s Tonto Basin Campaign von 1872 bis 1873 erreichten)
  • Talkalai (Talkali, * 1817; † 4. März 1930, Miami, Arizona, Häuptling der Apache Peaks-Gruppe, diente als Chief of Scouts für drei verschiedene Generäle der US-Armee, Crook, Miles und Howard. Er war auch der Anführer der Apache Scouts, die 400 Meilen südwärts nach Mexiko marschierten, um den Bedonkohe-Schamanen und Nednhi-Kriegshäuptling Geronimo zu fassen. Er rettete einst das Leben von seinem guten Freund John Clum, dem ersten Indianer-Agenten auf der San Carlos Indian Reservation, indem er seinen eigenen Bruder erschoss. Dies erzürnte jedoch manche Mitglieder seiner Gruppe so sehr, dass er hierauf die Reservation verlassen musste und sich in der Stadt Miami niederließ. Zudem war er mit den Gebrüdern Earp in Tombstone befreundet und war zu Gast bei Präsident Grover Cleveland im Weißen Haus.)

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Bud Shapard: Chief Loco: Apache Peacemaker, ISBN 978-0806140476, S. 7
  2. Famous Chiefs, Cabin #5 (Memento des Originals vom 29. August 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wildcatterranch.com
  3. James L. Haley: Apaches: A History and Culture Portrait, University of Oklahoma Press, ISBN 978-0-8061-2978-5.
  4. Mescalero Apache History in the Southwest
  5. chinati leitet sich vom Apache-Wort ch'íná'itíh (Tor oder Bergpass) ab
  6. http://redalyc.uaemex.mx/pdf/137/13709207.pdf Documtentos de la genealogía y la vida de Alsate, Jefe de los Apaches de los Chisos@1@2Vorlage:Toter Link/redalyc.uaemex.mx (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  7. [Dan L. Thrapp: Encyclopedia of Frontier Biography. Volume 1: A-F, University of Nebraska Press (August 1, 1991), ISBN 978-0-8032-9418-9, p 18-19]
  8. William Chebahtah, Nancy McGown Minor: Chevato: The Story of the Apache Warrior Who Captured Herman Lehmann, University of Nebraska Press (November 2007), ISBN 978-0-8032-1097-4.
  9. der Tca-tci-dn-Clan (“red rock strata people”) von Pedro war fast nur unter den Carrizo der Cibecue Apache zu finden, dieser Clan war auch die einzige Cibecue-Gruppe sowie Apache von der Fort Apache Reservation, die nicht gezwungen wurde, 1875 nach San Carlos zu ziehen