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Denkmalplakette Niedersachsen ab 2018.png

In der Liste der Baudenkmale in Baltrum sind alle denkmalgeschützten Bauten der niedersächsischen Inselgemeinde Baltrum im Landkreis Aurich aufgelistet. Grundlage ist die veröffentlichte Denkmalliste des Landkreises (Stand: 25. Juli 2016).

Baudenkmale sind „im Sinne des Gesetzes Bodendenkmale, bewegliche Denkmale und Denkmale der Erdgeschichte.“[1]FliessTextRef Die Denkmalliste der Inselgemeinde Baltrum umfasst lediglich ein Baudenkmal.

BaudenkmälerBearbeiten

Die Liste umfasst, falls vorhanden, eine Fotografie des Denkmals, als Bezeichnung falls vorhanden den Namen, sonst den Gebäudetyp und die Adresse, das Datum der Unterschutzstellung und die Eintragungsnummer Denkmalbehörde.

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
 
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Deich (Palisadenwand) Baltrum, Westkopf

Karte
Der historische Wellenbrecher befindet sich an der Südwestflanke der Insel zwischen Westkopf und Hafen. Die etwa 300 Meter lange Holzkonstruktion ist das Teilstück einer Küstenschutzanlage, die zwischen 1883 und 1889 den gesamten Westkopf der Insel umspannte und sicherte. Die Anlage besteht aus abgestützten Pfählen und Kanthölzern, die bei Sturmfluten als Wellenbrecher dienen. Anlagen dieser Art wurden auch auf den anderen ostfriesischen Inseln eingesetzt, jedoch hat sich dieses Bauprinzip nicht bewährt. Der Westkopf Baltrums wurde daher zwischen 1921 und 1928 durch eine massive Betonkonstruktion mit s-förmigem Querschnitt ersetzt (ähnlich wie auf Norderney). Nur im nicht so gefährdeten Strandabschnitt zwischen Westkopf und Hafen blieb die ursprüngliche Holzkonstruktion erhalten. In den Jahren 1930/1931 grunderneuert. Im Rahmen von umfangreichen Sanierungsarbeiten am Deckwerk des Westkopfs wurde das noch vorhandene Pfahlschutzwerk 2008 erneut instand gesetzt.[2] zwischen 1883 und 1889 19. April 1979 452002.00024


EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz (NDSchG), § 3 (1) [1]
  2. Deckwerkssanierung Baltrum. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). 15. Januar 2009. Abgerufen am 22. März 2009.