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Linha de Cascais

Eisenbahnstrecke in Portugal
Lissabon Cais do Sodré–Cascais
Strecke der Linha de Cascais
Streckenlänge:25,4 km
Spurweite:1668 mm (Iberische Spur)
Stromsystem:1,5 kV =
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0,0 Cais do Sodré
Bahnhof, Station
0,9 Santos
Bahnhof, Station
2,7 Alcântara-Mar
   
zur Linha de Cintura
Planfreie Kreuzung – unten
Ponte 25 de Abril
Haltepunkt, Haltestelle
4,8 Belém
   
6,8 Pedrouços
Bahnhof, Station
7,8 Algés
Haltepunkt, Haltestelle
9,8 Cruz Quebrada
   
nach Estádio Nacional
Bahnhof, Station
11,7 Caxias
Haltepunkt, Haltestelle
13,2 Paço d'Arcos
Haltepunkt, Haltestelle
15,6 Santo Amaro
Bahnhof, Station
16,2 Oeiras
Bahnhof, Station
17,8 Carcavelos
Haltepunkt, Haltestelle
19,5 Parede
Bahnhof, Station
21,1 São Pedro do Estoril
Haltepunkt, Haltestelle
22,5 São João do Estoril
Bahnhof, Station
23,7 Estoril
Haltepunkt, Haltestelle
24,4 Monte Estoril
Kopfbahnhof – Streckenende
25,5 Cascais
Der Anfangspunkt der Linha de Cascais, der Bahnhof Lissabon Cais do Sodré

Die Linha de Cascais, selten auch Linha de Estoril, ist eine portugiesische Eisenbahnstrecke zwischen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und dem Vorort Cascais. Die 25,4 km lange Strecke hat 17 Bahnhöfe und Haltepunkte und wurde 1889 eröffnet. Sie ist heute eine der wichtigsten Vorortstrecken im Raum Lissabon. Der Zugbetrieb wird von der CP-Tochter CP Urbanos de Lisboa durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Strecke wurde am 30. September 1889 eingeweiht und im Jahr 1926 als erste portugiesische Eisenbahnstrecke mit 1500 Volt Gleichstrom elektrifiziert. Da die Strecke nicht durch den Staat, sondern durch die Sociedade de Estoril betrieben wurde, war der Betrieb der Strecke lange Zeit autark, das Betriebswerk der Linien befand und befindet sich in der Nähe von Oeiras. Zwar bestand und besteht bis heute am Bahnhof Alcântara eine nicht mit Fahrleitung überspannte Verbindung, diese wurde damals jedoch kaum benutzt.

Nach der Nelkenrevolution 1974 wurden nahezu alle privaten Betriebe und Firmen verstaatlicht, so auch die Sociedade de Estoril und der Betrieb der Strecke. Bis heute stellt die Strecke eine Besonderheit dar, da die sonst übliche Spannung in Portugal 25 Kilovolt/50 Hertz Wechselspannung ist.

Zukünftig ist eine Generalsanierung der gesamten Strecke geplant, da seit 1975 keine wesentlichen Änderungen an der Sicherungstechnik oder am Gleisbau stattfanden. Neben einer möglichen Erweiterung um ein Gleis – die Strecke ist derzeit komplett zweigleisig – plant die Stadtverwaltung von Lissabon den Bahnhof Alcântara (sowohl mit dem Bahnhofsteil Mar als auch Terra) in den Untergrund zu verlegen. Zudem wird eine Anpassung der Fahrdrahtspannung erwogen, damit die jeweilige Betreibergesellschaft bei der Fahrzeugbeschaffung flexibler agieren kann und eine Vereinheitlichung des Wagenparks möglich wird. Bis 2013 soll die Sanierung abgeschlossen sein.[veraltet] Im Hinblick auf die zukünftige Spannungsumstellung bestellte die Staatsbahn Comboios de Portugal 2009 36 Zweisystemtriebzüge.[1]

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LiteraturBearbeiten

  • Christoph Groneck: Metros in Portugal – Schienennahverkehr in und um Lissabon und Porto. Robert-Schwandl-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-936573-20-6, S. 78f.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Carlos Cipriano: CP vai lançar maior concurso de sempre para comprar 102 comboios, [CP schreibt den bisher größten Wettbewerb für 102 Neufahrzeuge aus], Público, 12. Mai 2009

WeblinksBearbeiten