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Lena Gorelik

deutsche Journalistin und Schriftstellerin
Lena Gorelik (2017)

Lena Gorelik (* 1. Februar 1981 in Leningrad, Sowjetunion) ist eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin russisch-jüdischer Herkunft.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Lena Gorelik emigrierte 1992 zusammen mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder als Kontingentflüchtling aus Russland nach Deutschland. Die Familie musste zunächst achtzehn Monate in der Baracke einer Flüchtlingsunterkunft leben.[1] Gorelik erhielt ihre Ausbildung zur Journalistin an der Deutschen Journalistenschule in München. Anschließend absolvierte sie den Studiengang Osteuropastudien an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Gorelik veröffentlicht sowohl belletristische als auch wissenschaftliche Texte und Reiseliteratur. Sie ist Mitglied der Autorenedition Sarabande. In unregelmäßigen Abständen verfasst sie Beiträge für Deutschlandradio Kultur und schreibt über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen u. a. in der Süddeutschen Zeitung, der ZEIT und im Magazin des schweizerischen Tages-Anzeigers.[2]

AuszeichnungenBearbeiten

WerkeBearbeiten

 
Autograph

ÜbersetzungenBearbeiten

  • Lena Muchina: Lenas Tagebuch. Leningrad 1941–1942. Zusammen mit Gero Fedtke aus dem Russischen übersetzt und mit Vorwort, Nachwort sowie Anmerkungen versehen. Graf, München 2013, ISBN 978-3-86220-036-8.

LiteraturBearbeiten

  • Sylvia Jaworski: Gorelik, Lena. In: Andreas B. Kilcher (Hrsg.): Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02457-2, S. 175–177.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lena Gorelik: Dieses Gefühl von Fieber. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 71 vom 26./27./28. März 2016, S. 17.
  2. Lena Gorelik: Putin und ich. Meine Cousine kauft einen Kühlschrank. Mein Bruder verschwindet im Wald. Und was macht dieses Land mit mir? Das Magazin, Tamedia, Zürich 17. Juni 2017, S. 10–17
  3. Scheffel-Preisträger
  4. Literaturstipendium
  5. Stiftung Ravensburger Verlag